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Spielberichte

Die „Pflicht“ wurde im letzen Heimspiel vor der Winterpause in aller Ergebnisdeutlichkeit erfüllt. Mit einem 7:1 über TSG Wixhausen II verabschiedete sich der RSV Germania 03 vom eigenen Publikum und wird unabhängig vom finalen Jahreseinsatz nächste Woche in Alsbach die Weihnachtslieder unter dem Christbaum als Spitzenreiter der Kreisliga B trällern.

 

Durch das erfolgreiche Scheibenschießen revanchierte sich das Team von Oliver Schnepper für die beim Hinspiel kassierte erste von bislang drei Niederlagen und führte den perfekten Heimlauf fort. Im Wohnzimmer an der Ostendstraße gab es während der laufenden Spielzeit bei einem Torverhältnis von 43:9 in neun Partien neun Siege zu bewundern. Gegen die Gäste aus dem Darmstädter Stadtteil war trotz einiger Unaufmerksamkeiten in der ersten Hälfte nie zu befürchten, dass diese imposante Serie reißt. Im Verlauf des zweiten Durchgangs demonstrierte der Rasensportverein eindrucksvoll, wer der Herr im eigenen Haus ist. Am Ende verpasste man aufgrund vieler liegen gelassener Toppchancen sogar den höchsten „Saisondreier“ und fing sich als kleinen „Schönheitsfehler“ das erste Gegentor der noch jungen Rückrunde ein.


Obwohl die Personaldecke wegen diverser Verletzungen relativ dünn war (nur drei Ersatzspieler auf der Bank, darunter Zweitmannschaftsakteur Nizamettin Alkan), blieb Coach Schnepper konsequent seiner Linie treu und verzichtete auf einen Startelfeinsatz vom verspätet zum vereinbarten Treffpunkt erscheinenden Michel Choumbou. Auch ohne den Goalgetter setzte der Platzhirsch sofort seine Debütoffensivakzente. Bereits in der fünften Minute scheiterte Santo Ylitalo am TSG-Keeper und der von Sven Muth abgefeuerte Nachlader wurde auf der Linie geklärt.


Wenig später mussten die RSV-Fans allerdings kurz die Luft anhalten. Einen zu kurzen Rückpass zu Larsen Schnepper wollte der Keeper wegfegen, traf aber nur einen heranstürmenden Wixhäuser. Der Ball trudelte daraufhin ins Aus, hätte aber auch bei einer unglücklicheren Flugbahn ins Netz kullern können. Nach der Schrecksekunde meldete sich wieder der Favorit zu Wort und ging durch einen „banalen“ Standard in Front. Nach einer Ecke fühlte sich kein Kontrahent für Muth zuständig, so dass der Angreifer unbehelligt einnetzen durfte.


Bis zum beruhigenden 2:0 mussten sich die Germanen dann einige Zeit gedulden, weil sie in dieser Phase ihre spielerische Überlegenheit noch weitgehend unter Verschluss hielten. Erst als Toni Martino mit einem Traumpass Marc Perchner auf die Reise schickte und dieser den Goalmann ausguckte, war der Bann gebrochen und noch vor dem Seitenwechsel glückte ein effektives Nachlegen. Erneut bildete eine vorzügliche getimte Ecke die Basis zum Erfolg. Diesmal profitierte Michael Azevedo, indem er in die zweite Etage hochstieg, unhaltbar ins lange Eck köpfte  und seinem eventuell neuen Spitznahmen „Air Aze“ alle Ehre machte.


Nach der Halbzeiterholung nahm Choumbou seine Stammposition im Offensivzentrum ein und untermauerte, dass er keine Anlaufzeit zum Einschweißen benötigt. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung bugsierte der RSV-Toppscorer die Kugel zum 4:0 in die Maschen. Die endgültige Resultatsentscheidung läutete ein germanisches Schaulaufen ein. Nun lief der Ball wie am Schnürchen, auch weil die Wixhäuser, denen langsam die Puste ausging, trotz des klaren Rückstandes relativ hoch verteidigten.


Die Buden Fünf bis Sieben fielen deshalb fast logisch wie reife Früchte. Beim 5:0 bedankte sich Azevedo wegen der vorausgegangenen überragenden Vorarbeit bei Marius Kollbacher, der zum sechsten Nachmittagseinschlag für Choumbou ebenfalls den Zulieferdienst übernahm. Dem 7:0 ging eine wunderschöne Kombination voraus, so dass sich Sven Muth nach dem Auftakt des Torreigens auch für das germanische Einnetzfinale verantwortlich zeigte. In der finalen Viertelstunde ließ der Ligaprimus Gnade walten und „verschenkte“ nicht nur etliche Hochkaräter, sondern gestattete der TSG zusätzlich noch den Ehrentreffer, den sich das im Rahmen seiner Möglichkeiten tapfer wehrende Team durchaus verdient hatte, auch wenn dadurch die bis dato weiße RSV-Rückrundengegentorweste erstmals in die Waschmaschine befördert werden muss.


Dank dem dritten Sieg im dritten Match der zweiten Halbserie führt der Rasensportverein das Kreisliga B – Feld weiterhin mit vier Punkten Vorsprung auf den VfR Eberstadt an und darf sich ergo nach der Herbstmeisterschaft auch „Wintermeister“ nennen. Da diese inoffiziellen „Titel“ wertlos sind und in keinem Briefkopf auftauchen, sollten sich die Germanen auf dem bislang Erreichten keinesfalls ausruhen und noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren, um beim schweren Showdown-Spiel 2018 nächsten Sonntag beim heimstarken FC Alsbach II (erst eine Saisonniederlage zu Hause) den bestmöglichen Profit zu entführen. Schließlich ist es ein Unterschied, ob man mit vier oder „nur“ mit zwei bzw. einem Punkt Guthaben in die Weihnachtsferien marschiert. Anstoß am Hinkelstein ist um 14Uhr.


Aufstellungen:

L. Schnepper, Saric, Röder, Geppert (66. Alkan), Born, Martino (60. Siddiqi), Kollbacher, Perchner (46. Choumbou), Azevedo, Ylitalo, Muth (73. Perchner)

Werner, Pester, Krusche (18. Bennek), Frey, W. Platonow, P. Platonow, Karadeniz, Elasri, Taskin, Projahn, Roth


Tore:

1:0 Muth 14. 2:0 Perchner 40. 3:0 Azevedo 45. 4:0 Choumbou 50. 5:0 Azevedo 58. 6:0 Choumbou 69. 7:0 Muth 73. 7:1 Taskin 88.


Schiedsrichter:

Salem Salem aus Offenbach


Gelbe Karten:

- / Pester, Projahn


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