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Spielberichte

Eine Woche nach den fünf in Eberstadt kassierten „Backpfeifen“ hat sich der RSV Germania 03 zum Auftakt der Kreisliga B – Rückrunde ergebnistechnisch rehabilitiert und siegte auf dem Sportgelände der DJK/SSG gegen Co-Gastgeber Sturm Darmstadt 2:0.

 

Es war die erwartet harte Nuss, die das Team von Oliver Schnepper vor den Toren Kranichsteins knacken musste, zumal der blau-weiße Kreativaktivposten Santeri Ylitalo  einige Stunden vor dem Anpfiff erkrankt seinen Einsatz absagte und Lucas Willenbacher aufgrund einer Handfraktur zum Zuschauen verurteilt war. Trotz des kleinen personellen Aderlasses und der letztwöchigen eingehandelten „Hypothek“ im Hinterkopf meisterte der Rasensportverein die knifflige Aufgabe auf dem Kunstrasenplatz am Müllersteich ohne weitere Blessuren, setzte sich gegen den robusten respektive nie aufgebenden „Hausherr“ dank einem Plus der klaren Einschussmöglichkeiten verdient durch und verteidigte den Vierpunktevorsprung auf Tabellenposition Zwei.


Nachdem ein Schuss von Choumbou noch über den Kasten zischte (6.), glückte Sven Muth die erhofft frühe Führung: Und wie: Der Einschlag war von vorne bis hinten eine Augenweide, denn sein vom linken Strafraumeck abgeschickter Hammer rauschte perfekt in den rechten Winkel. Das Traumtor hatte dann für einige Zeit das Highlightmonopol, denn nach und nach meldete sich auch die technisch versierte Sturm-Mannschaft an und ließ bis auf zwei das Ziel verfehlenden Choumbou-Abschlüssen keine größere Bedrohung des eigenen Gehäuse zu. Kurz vor der Halbzeit wackelte die RSV-Defensive zweimal und atmete durch, weil der Ball nicht zum Ausgleich durchrutschte. Das finale Wort des ersten Abschnitts beanspruchte allerdings Marius Kollbacher für sich. Seine „Granate“ krachte gegen die Lattenunterkante und landete von dort kurz vor und nicht hinter der Linie, was die Torlinientechnik auf dem Monitor am Müllersteich bestätigte.


Zu Beginn des zweiten Durchgangs drängten die Germanen auf die Vorentscheidung, aber einige Chancen der Güteklasse A versandeten im Nirwana. Nach einer Stunde Matchdauer war es dann soweit. In Folge eines korrekten Zweikampfes, was auch der Referee so einschätzte,  blieb ein Sturm-Spieler am Boden liegen. Die sich in der Vorwärtsbewegung befindlichen Germanen agierten weiter, bis Choumbou die Kugel aus kurzer Entfernung unhaltbar in die Maschen lenkte. Daraufhin hagelte es „stürmische“ Proteste, weil kein RSV-Protagonist das Spiel unterbrach, was jedoch in Ordnung ging, da kein Foulspiel vorausging. Mit Sicht des daraus resultierenden Einschlags waren die Unmutskundgebungen der heimischen Zuschauer ja noch einigermaßen zu verstehen. Auf keinen Fall aber der entgleisende Rassismuswortschwall eines einzelnen Unbelehrbaren an die Adresse Choumbous. Peinlich, peinlich. Manche werden es wohl nie lernen. Choumbou reagierte übrigens vorbildlich und konterte die sinnlose Beleidigung auf ironische Art und Weise.


Nach diesem völlig überflüssigen Verbaleinwurf verschenkte Azevedo die dritte Germanenbude. Zwei Meter vor dem leeren Tor schloss er ab, doch ein heran fliegender Sturm-Recke konnte noch artistisch retten. Ergo war die Katze noch nicht definitiv im Sack und in den letzten zwanzig Minuten gab es noch einige brenzlige Situationen zu überstehen, die dank der nötigen Portion Glück, einem vielbeinigen Geschick und dem souveränen Rückhalt Larsen Schnepper zwischen den Pfosten schadlos überstanden wurden.


Durch den gelungenen Start in die zweite Halbserie bleibt die Germania mit vier Punkten Vorsprung zum VfR Eberstadt auf dem Platz an der Kreisliga B – Sonne. Grün-Weiß Darmstadt, das nächsten Sonntag zum Spitzenspiel in die SGD Arena kommt, liegt momentan noch sieben Zähler zurück. Doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden es bis zum Kick-off (14Uhr30) auch nur vier Punkte Differenz sein, denn unser kommender Gast bestreitet am Donnerstag noch ein „machbares“ Nachholmatch gegen Schlusslicht Kamerun Darmstadt. Die Fans dürfen sich also auf ein wegweisendes Schlagerspiel freuen.


Aufstellungen:

Raot, Lowes, Ganzwind, Koch, Homm, V. Ruppel, S. Ruppel, Hartfell, Mahyar (80. Smilardo), Hanaman, Gaus

L. Schnepper, Saric (46. Azevedo), Geppert, Bianco, Born, Martino (76. Siddiqi), Kollbacher, Perchner (83. Röder), Muth, Choumbou (86. Martino)


Tore:

0:1 Muth 11. 0:2 Choumbou 60.


Schiedsrichter:

Ramiz Demir aus Hanau


Gelbe Karten:

Koch / Saric, Boudouhi, Kollbacher, Martino, Azevedo


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