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Spielberichte

„Es muss nicht immer Kaviar sein“: Frei nach dem berühmten Simmel-Roman „begnügte“ sich der RSV Germania beim Lokalduell am vorletzten Hinrundenspieltag mit einem 4:1 gegen den SV Hahn II und protokollierte vorab die inoffizielle Herbstmeisterschaft der Kreisliga B.

 

Nach den beiden vorausgegangenen Kantersiegen wurde der siebte Heimerfolg im siebten Heimspiel unter der Rubrik „Arbeitsdreier“ abgeheftet. Ein höheres Ergebnis verhinderte das vor dem Anpfiff wohl nicht in der perfekten Dosis eingenommene Zielwasser, denn zig Abschlussversuche landeten entweder knapp oder auch weit über dem Kasten. Auf der anderen Seite hätten sich die Germanen nicht beschweren dürfen, wenn die ersatzgeschwächten (ein Auswechselfeldspieler stand lediglich zur Verfügung) und sich dennoch teuer verkaufenden Nachbarn aus dem Stadtteil während der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts den Ausgleich erzielt hätten. So aber genügte dem blau-weißen Hausherr eine durchschnittliche Leistung zum „standesgemäßen“ Sieg.


Am hessischen Wahlsonntag herrschten Temperaturen, die normal keinen Hund vom Ofen weggelockt hätten (Frostvorboten und gemäßigtes Fritz Walter - Wetter). Außer man ist ein treuer Besucher des gepflegten Amateurfußballs und deshalb fanden sich in der SGD Arena auch einige unentwegte Derbykiebitze ein, die durch die Einnahme von einigen Flaschen Kaltschalen das Bibbern auf rustikale Art und Weise bekämpften.


Trainer Oliver Schnepper musste das Fehlen von Goalgetter Michel Choumbou kompensieren (dienstlich verhindert). Doch die entstandene Offensivlücke wurde zumindest in der ersten Hälfte perfekt geschlossen. Nach längerer Verletzungspause stand Sven Muth wieder in der Startelf. Sein Comeback machte sich schneller als erhofft mehr als bezahlt, denn bis zur 12. Minute hatte Muth einen 2:0-Vorsprung heraus geballert. Beim 1:0 zirkelte der Stürmer den Ball gefühlvoll ins lange Eck und beim 2:0 spitzelte er nach einem gescheiten Pass die Kugel am Hahner Keeper Heiko Schmied vorbei ins Netz.


Die rasche respektive scheinbar sichere Führung verleitete die Germanen wohl, in der Abschlusskonzentration einige Gänge herunter zu fahren. Mit Pech, aber auch teilweise zu überhastet zischten in der Folge die abgesendeten Versuche permanent über das gegnerische Gehäuse. Dieser „Wucher“ rächte sich kurz vor dem Pausenpfiff, als Oliver Gora die erste SV-Chance gleich nutzte und die Anschlussbude erzielte.


Nach dem Wiederbeginn ließen Bianco und Azevedo trotz günstiger Position das 3:1 liegen und auf einmal witterten die Gäste Morgenluft. Binnen fünf Minuten erarbeitete sich die Zweitabteilung des Kreisoberligisten drei sehr gute Egalisierungsmöglichkeiten. Danny Beck verfehlte zweimal knapp das anvisierte Ziel und Larsen Schnepper (bis zur letzten Saison noch Spielertrainer beim SVH) rettete per Fußparade gegen Stefan Dillmann.


Als das Murren bei den heimischen Fans auf der Tribüne schon etwas lauter wurde, leisteten die „Hohner“ unfreiwillige Schützenhilfe. Zwei Abwehrspieler behinderten sich und der daraus resultierende Pressschlag „zwang“ den angeschossenen Toni Martino praktisch, sich in die Torjägerliste einzutragen und die erlösende Entscheidung zu markieren. Der eingewechselte Lucas Willenbach legte schließlich das 4:1 nach. Von einer germanischen „Zweite Halbzeit – Kanonade“ wie beim 7:1 gegen Bickenbach II und 8:1 in Nieder-Ramstadt praktiziert blieb Hahn II allerdings verschont, weil sich der Rasensportverein bezüglich der Einlochgier bis zum Ende vornehm zurückhielt.


Durch den siebten Sieg in Serie plus dem 1:1-Remis im Match der direkten Verfolger GW Darmstadt vs. VfR Eberstadt konnte das Team von Ollie Schnepper den Vorsprung zum zweiten Tabellenplatz auf sieben Punkte ausbauen und wie bereits erwähnt die Herbstmeisterschaft eintüten, die jedoch auf keinem blau-weißen Vereinsbriefkopf erscheinen wird. Jetzt folgen bis zur Winterpause die „Wochen der Wahrheit“ gegen die unmittelbare Konkurrenz. Den Auftakt dieses wegweisenden Programms bildet am kommenden Sonntag der letzte Vorrundeneinsatz beim aktuellen Jäger Nummer Eins VfR Eberstadt. Im Ligaschlager an der Nußbaumallee müssen sich die Germanen im Vergleich zur Partie gegen Hahn sicherlich steigern, um auch beim nächsten Derby ihr Guthabenvolumen zu festigen.


Aufstellungen:

L. Schnepper, Saric, Geppert, Bianco, Born, Ylitalo, Boudouhi (78. Azevedo), Röder (70. Siddiqi), Martino, Azevedo (61. Willenbacher), Muth (75. Fieweger)

Schmied, Beyer, Gerisch, Gora, Dillmann, Fissel, Jäger, Mihaly (64. Kockahraman), Zimmermann, Beck, Ehmann


Tore:

1:0, 2:0 Muth 9., 12. 2:1 Gora 43. 3:1 Martino 61. 4:1 Willenbacher 75.


Schiedsrichter:

Sahin Bulut aus Münster hatte keine Probleme mit dem fairen Derby und zückte erst in der Schlussminute die beiden einzigen gelben Karten


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