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Spielberichte

Duelle zwischen Spitzenreiter und Tabellenschlusslicht sind klassenunabhängig manchmal unberechenbar und oft kein Selbstläufer für den Favoriten. Diese Erfahrung machte der RSV Germania 03 am Sonntag, ehe durch ein 1:0 bei Kamerun Darmstadt der vierte Kreisliga B – Sieg in Folge unter Dach und Fach war.

 

Zweifellos ist die nächste Dreipunkteeinfuhr als verdient einzustufen, doch bis zur Ergebnisproklamation musste der Rasensportverein gleich drei „Gegner“ niederkämpfen: Einen engagierten Co-Gastgeber auf dem Gelände von Eiche Darmstadt, zumindest in der ersten Hälfte den inneren Schweinehund und über die komplette Distanz einen Fußballplatz, der eher einem Rübenacker oder Maulwurfhügel glich. So lautete das Fazit nach der von Lucas Willenbacher kurz nach der Halbzeit erzielten einzigen Nachmittagsbude: Mund abwischen und einen „dreckigen“ Arbeitsdreier auf dem Konto verbuchen.


Der nach einem Kurzurlaub wieder an der Seitenlinie stehende Trainer Oliver Schnepper schickte die gleiche Startelf auf das Geläuf, die am Donnerstag einen 6:2-Erfolg gegen St. Stephan II feierte. Doch bereits die ersten Matchaktionen untermauerten, dass die treuen mitgereisten Germanen-Fans eine schwere Geburt erwartet. Die durch die gepflegten Rasenverhältnisse in der SGD Arena „verwöhnten“ RSV-Kicker fanden auf dem holprigen Untergrund keinen Zugriff. Der Ball landete meist beim Gegner oder im Nirgendwo und viel zu selten am eigentlichen anvisierten Ziel.


Hinzu kam, dass die Kamerun-Fußballer auf dem für sie „normalen“ Ground aggressiv zu Werke gingen und ihre sicherlich technisch weitaus versierten Gäste wenig Entfaltungsmöglichkeit boten. Goalgetter Choumbou, der noch am ehesten mit dem Feld vertraut war (schnürte ja bis zur vergangenen Saison noch für den Hausherr seine Stiefel) bot sich nach 22 Minuten endlich die erste Germanen-Chance, welche vom Keeper in einer Eins gegen Eins – Situation vereitelt wurde.


Auf der anderen Seite musste man öfter als einem lieb war die Luft anhalten. Die Afrikaner bewiesen zwar unfreiwillig, dass sie nicht als Erfinder des Torabschlusses gelten, doch bei zwei über den Kasten von Larsen Schnepper zischenden Freistößen hätte es doch klingeln können. Einmal zappelte die Kugel sogar im germanischen Netz, doch der Schiedsrichter hatte zuvor abgepfiffen. Unmittelbar vor der Halbzeit verhinderte schließlich Larsen  Schnepper einen „peinlichen“ Rückstand.


Während der Pause fahndeten die durstigen und hungrigen RSV-Angänger vergeblich nach einer Labsal-Stelle für Kehle und Magen. Zumindest ein heimischer Protagonist zeigte Verständnis und karrte „zur Rettung“ einen mit Literbomben Braustübl-Bier gefüllten Kasten herbei. Nach dieser Stärkung ging es ein paar Meter entfernt auch für die germanischen Balljongleure aufwärts. Die Körpersprache wandelte sich im zweiten Durchgang zum Positiven und der Umschwung wurde rasch belohnt.


Lucas Willenbacher köpfte nach einem Freistoß von Markus Kollbacher die Pille ins entgegen gesetzte Eck und ließ die blau-weißen Supporter aufatmen. In der Folge wollte das Team von Ollie Schnepper natürlich schnell nachlegen, um für den einkalkulierten Auswärtssieg beizeiten klar Schiff zu melden. Aber das Vorhaben blieb ein Wunschdenken, weil die Offensivstrategen vergaßen, beste Gelegenheiten nicht in das erlösende zweite Goal umzumünzen. U.a. scheiterte Chombou mehrfach denkbar knapp an alter Wirkungsstätte und Ylitalo hatte Pech mit einem Freistoß gegen das Aluminium.


Acht Minuten vor dem Abpfiff wäre dieser Chancenwucher beinahe gerächt worden, als ein „Kameruner“ den Ball freistehend neben das Gehäuse platzierte. Die Germanen schaukelten letztendlich das winzige Guthaben über die Runden und tüteten den vierten Sieg in Serie ein, der einen Ausbau des Vorsprungs zum zweiten Rang von fünf Punkten nach sich zog. Am nächsten Sonntag kommt es in der SGD Arena zu einem echten Schlagerspiel, wenn der Tabellenvierte SKG Bickenbach II (sechs Zähler zurück bei einer weniger ausgetragenen Begegnung) seine Aufwartung macht (Anstoß 15Uhr).


Aufstellung: L. Schnepper, Saric, Geppert, Martino, Dinius, Ylitalo, Boudouhi, Willenbacher (83. Siddiqi), Kollbacher, Azevedo, Choumbou (88. Willenbacher)


Tor des Tages: Willenbacher 51.


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