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Spielberichte

Die Bäume wachsen auch in der Kreisliga B nicht so schnell in den Himmel. Nach den beiden gegentorlosen Starterfolgen musste der RSV Germania 03 am dritten Spieltag etliche bittere Pillen schlucken und verlor bei der TSG Wixhausen II trotz zweimaliger Führung am Ende mit 3:5.

 

Eine Mixtur aus Defensivpatzern, Aluminiumpech und einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen summierten sich zur ersten Saisonniederlage. Auf jeden Fall war der Rückschlag unnötig wie ein Kropf, sollte aber die junge Mannschaft in ihrem Aufbauprogramm nicht umwerfen. Man wird aus den Fehlern lernen und Glücksgöttin Fortuna wird ihr Pendel auch wieder für die blau-weiße Seite ausschlagen lassen.

 

Eine Stunde nach High Noon: Zu dieser gewöhnungsbedürftigen Anstoßzeit fanden sich die rund zehn erlesenen RSV-Fans pünktlich auf dem Sportgelände im Darmstädter Stadtteil ein, um sofort die kulinarischen Genüsse (z.B. frisch gebackene Brezel) inklusive nettem femininen Service zu genießen. Am Verkaufsstand durfte man sich allerdings nicht allzu lange aufhalten, denn nebenan auf der grünen Wiese ging es ohne Abtastallüren gleich zur Sache.


Bereits in der dritten Minute musste Keeper Larsen Schnepper Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern. Aus dieser Rettungstat entwickelte sich auf dem entgegen gesetzten Terrain das Debütmatchtor. Stoßstürmer Choumbou Nka narrte seine Bewacher und schwups lautete der Score 1:0 pro Germania. Der Vorsprung hielt allerdings nicht lange, denn die RSV-Abwehrspieler vergaßen Cumali Projahn zu neutralisieren, was dieser mit einem strammen Linksschuss zur 1:1-Egalisierung bestrafte.


Weitere 120 Sekunden später lag das Team von Oliver Schnepper erneut in Front. Diesmal fungierte Choumbou als vorbereitende Instanz und Sven Muth schob den Ball überlegt ins Netz. Doch auch der zweite Führungstreffer übermittelte der germanischen Absicherungsabteilung nicht die nötige Sicherheit. Im Mittelfeld wurde fahrlässig die Kugel verloren und Sascha Gröger krönte den TSG-Konter mit dem nächsten Ausgleich.


Nach einer kurzen Einschweißauszeit nahm das muntere Scheibenschießen kurz vor der Pause noch einmal richtig Fahrt auf. Eine Beharkung im Sechzehner zwischen Dario Bianco und Dominik Rothenberger monierte Schiedsrichter Engert als germanisches Foul und deutete auf den Punkt. Sascha Gröger trat an und scheiterte an Larsen Schnepper. Leider fiel der Abpraller dem Elferschützen genau vor und die Füße und Gröger versendete den Nachlader zum erstmaligen RSV-Rückstand der laufenden Runde in die Maschen.


Doch noch war das letzte Wort eines fulminanten Eröffnungsabschnitts nicht gesprochen. Fouad Boudouhi, der einige Sequenzen zuvor die Pille noch an die Querlatte gehämmert hatte, platzierte eine Ecke in die Gefahrenzone und mit der finalen Aktion vor dem Gang zu den Erfrischungsgetränken köpfte Choumbou zum 3:3 ein. Alles also wieder pari vor dem Wiederbeginn, dem zehn Minuten ohne größere Höhepunkte folgten, ehe der Abschluss von Lucas Willenbacher aus zwei Metern Entfernung nur die Lattenunterkante küsste. Das Aluminium war an diesem heißen Sonntagmittag halt mit Wixhausen verbündet…


Ob das auch für den Referee gilt, wollen wir selbstredend nicht vermuten. Fakt ist aber, dass bei zwei folgenden kniffligen Situationen im TSG-Strafraum jeweils die Pfeife stumm blieb, was Übungsleiter Schnepper einen Coaching-Zonen-Verweis bescherte und die germanische Anhängerschaft auf die sprichwörtliche Palme brachte. Das Spiel wogte weiter hin und her, bis ein RSV-Akteur Lust am Luftlochproduzieren fühlte, Larsen Schnepper daraufhin sein Hoheitsgebiet verließ und gegen einen anstürmenden Widersacher um Sekundenbruchteile zu spät kam.


Der Unparteiische zückte gnadenlos den roten Karton und Sebastian Rau musste seinen Kameraden zwischen den Pfosten ersetzen. Trotz der personellen Unterzahl besaß der Rasensportverein noch eine dicke Möglichkeit, doch Boudouhis Schuss zischte nur ans Außennetz. Der zweite Elfmeter für Wixhausen entschied dann die hitzige Auseinandersetzung. Auch über diese Regelauslegung gab es mehr als eine Meinung, was nichts daran änderte, dass Sascha Gröger die dritte Überweisung auf sein Torkonto verbuchen konnte.


Der fünfte Gegentreffer wurde schließlich unter der Rubrik Slapstick dokumentiert. Nach einer ertönenden Schiri-Unterbrechung gingen alle Germanen von einem eigenen Freistoß aus und suchten die Flucht nach vorne. Nur zwei den Pfiff für die TSG realisierenden Hausherrenkicker nicht, die im verwaisten RSV-Areal wenig Mühe hatten, den 5:3-Endstand zu protokollieren. Da fiel auch die Ampelkarte für Choumbou (zweimal gelb binnen Sekunden wegen angeblicher Schwalbe und lautstarkem Protest) unmittelbar vor dem Schlussgong nicht mehr ins Gewicht.


Das war´s in Wixhausen, wo sich sicherlich „einiges“ gegen den RSV „verschworen“ hatte. Allein deswegen ist die Niederlage dennoch beileibe nicht zu begründen. Man muss sich auch an die eigene Nase fassen, denn fünf kassierte Eier – egal wie sie zustande kamen – sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt gilt es den Kopf auf- und den Blicke nach vorne zu richten, denn am kommenden Sonntag steht gegen Mitabsteiger FC Alsbach II die nächste heikle Bewährungsprobe auf dem Fahrplan (Anstoß 15Uhr in der SGD Arena).


Aufstellungen:

Spross, Bennek (30. Rothenberger), Krusche, El Haj, Frey, P. Platonow, W. Platonow (46. Karadeniz), Leao Ferreira, Gröger, Projahn (77. Taskin), Neumann

L. Schnepper, Saric, Geppert, Bianco, Martino (65. Ribello, 70. Rau), Willenbacher (77. Ribello), Kollbacher, Boudouhi, Muth (65. Born), Ribello (58. Azevedo), Choumbou


Tore:

0:1 Choumbou 4. 1:1 Projahn 10. 1:2 Muth 13. 2:2. 3:3 Gröger 22., 43. FE im Nachschuss 3:3 Choumbou 45. 4:3 Gröger 84. FE 5:3 Taskin 89.


Schiedsrichter:

Engert aus Groß-Rohrheim (bemüht, "bewarb sich aber nicht für einen geselligen Abend im RSV-Vereinsheim")


Gelbe Karten: El Haj, Projahn / Bianco, Kollbacher, Martino, Born


Besonderes: Rot TW L. Schnepper 70.; Gelb-Rot Choumbou 90. (beide RSV)


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