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Spielberichte

Noch teilt der RSV Germania 03 nicht das Abstiegsschicksal mit den Traditionskollegen HSV, Stuttgarter Kickers oder Eintracht Braunschweig, die allesamt am zweiten Maiwochenende eine sehr bittere Pille in Form des sportlichen Absturzes schlucken mussten. Durch ein 3:2 über DJK/SSG Darmstadt wahrte der Rasensportverein am drittletzten Kreisliga A- Spieltag seine kleine Option, den Kopf auf der zweiteiligen Zielgerade noch aus der Schlinge zu ziehen.

 

Auf jeden Fall gebührt der Mannschaft ein Kompliment, wie sie sich in der zweiten Hälfte gegen den drohenden Degradierungsbescheid stemmte. Die Germanen ließen sich auch durch einen kuriosen Platzverweis nicht aus der Bahn werfen und erzielten sogar in personeller Unterzahl den Siegtreffer. Der Vorsprung wurde dann leidenschaftlich plus dem nötigen Quäntchen Glück verteidigt und perfektionierte ein optimales blau-weißes Fußballwochenende in deutschen Landen.


Vor einer ganz spärlichen Kulisse in der SGD Arena (viele Zuschauer zogen nicht unerwartet einen Besuch des parallelen Zweitligaknallers am Bölle oder dessen Sichtung an den TV-Geräten vor) entwickelte sich das Match nur sehr zähflüssig. Nach einer Viertelstunde musste der RSV den fast schon obligatorischen Rückstand hinnehmen, als sich die Gäste vom Müllersteich gut durch kombinierten und ihren Angriff erfolgreich abschlossen.


Mit der ersten eigenen Gelegenheit glückte dem Hausherr in Person von Dominik Winkel nach einer gut getimten Flanke von Michael Azevedo der Ausgleich. Die Freude darüber währte allerdings lediglich 120 Sekunden. Ein flach getretener Freistoß segelte an allen Abwehrbeinen vorbei und Louis Adjej durfte ungehindert zum 1:2-Pausenstand einschieben.


Nach dem Seitenwechsel übernahm Nick Wembacher die Hauptrolle – jedoch nur in den ersten zwanzig Minuten. Dem Ausgleich (ein energisches Durchsetzungsmanöver schloss der Offensivkicker entschlossen zum 2:2 ab) folgten ein fulminanter Kracher ans Lattenkreuz und schließlich das vorzeitige Ende des Arbeitseinsatzes. Aufgrund einer blutenden Armwunde gab es akustische Diskrepanzen mit dem Schiedsrichter, der daraufhin zweimal binnen weniger Sekunden den gelben Karton zückte. Die Frage nach dem Beweggrund konnte nicht endgültig beantwortet werden.


So oder so standen die Germanen nun mit einem Mann weniger auf dem Kunstrasengrün, was man allerdings den Matchanteilen nicht anmerkte. Das Team von Coach Ollie Schnepper riskierte fortan viel und wurde mit dem 3:2 verdientermaßen belohnt. Eine Flanke landete bei Nizamettin Alkan und der Abwehrrecke vollstreckte zielgenau zur erstmaligen Hausherrenvorlage. Bis der „Dreier“ unter Dach und Fach war, mussten allerdings noch einige Schrecksekunden kompensiert werden. Erst als ein Hammer von DJK/SSG-Akteur Ali Ulusow kurz vor dem Kehraus vom Pfosten abtropfte, war es überstanden. Die anscheinend zwischen dem Bölle und der SGD Arena hin und her wandelnde Glücksgöttin Fortuna trug am Sonntag wohl blau-weiße Unterwäsche…


Nach diesem zweiten Jahressieg sitzt  der RSV zwei Runden vor Schluss gemeinsam mit dem punktgleichen FC Alsbach II auf den letzten beiden Tabellenplätzen respektive den Abstiegsstellen. Unter der Woche wurde publik, dass eine Relegation zwischen Kreisliga A & B entfällt und so der vierzehnte Rang direkt für eine Versetzung berechtigt. Dorthin beträgt das Manko drei Zähler (Hellas Darmstadt). Theoretisch ist der Klassenerhalt ergo noch möglich, auch wenn hierfür viele positive Momente Einfluss nehmen müssen. Die vorletzte Saisonaufgabe führt die Germanen erst am übernächsten Donnerstag (24.05.) zum Tabellendritten SV Weiterstadt, der allerdings seine Aufstiegsmöglichkeit bereits verspielt hat (Anstoß 19Uhr30).


Aufstellungen:

E. Hodzic, Alkan, Winkel, Saric, Aldibo, Dinius, Matheis, Ylitalo, Güclüdal (46. Laston), Azevedo, Wembacher

J. Hodzic, Snaineh (80. Röder), Lotz, Adjej, Winkler, Götz, Dreier, Voudouhi, Ulusow, Denzel, Jöchner (75. Benabdelouahad)


Tore:

0:1 Jöchner 15. 1:1 Winkel 29. 1:2 Adjej 31. 2:2 Wembacher 52. 3:2 Alkan 76.


Schiedsrichter:

Moullig, Dietzenbach


Gelbe Karten:

Laston / Jöchner


Besonderes:

Gelb-Rot Wembacher (RSV) 65.

 
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