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Spielberichte

Nach zwei ungeschlagenen Partien ließ das Kreisliga A- Team des RSV Germania 03 am fünftletzten Spieltag die Flügel hängen und holte sich im Derby beim „Vornamensvetter“ in Eberstadt eine sang- und klanglose 0:6-Klatsche ab. Damit hängt die  „Rote Laterne“ wieder in der SGD Arena.

 

Mit so einer wie in der Nachbargemeinde abgelieferten Leistung wird dieses lästige Accessoire auch bis Saisonende im Besitz des Rasensportvereins bleiben. Von einem energischen Aufbäumen, um den Kopf doch noch aus der Abstiegsschlinge zu ziehen, konnte man auf dem keinen Schatten spendenden Waldsportplatz herzlich wenig sehen. Für die „Ewerschter“, die als eine der besten Rückrundenmannschaften längst im gesicherten Hafen schwimmen, war es praktisch ein Trainingsspiel. Das genügte, um den indisponierten „Pungschter“ Germanen ein halbes Dutzend Tore einzuschenken. Ohne ein entsprechendes Maß an  Leidenschaft, Laufbereitschaft, Herzblut und Abschlussentschlossenheit ist halt selbst gegen einen mit Sparflamme agierenden Gastgeber kein Staat zu machen. In dieser Verfassung steht der nächste Abstieg unmittelbar bevor, auch wenn der Ligaverbleib theoretisch respektive rechnerisch noch möglich ist.


Auf dem trockenen Kunstrasengeläuf herrschten vorsommerliche Temperaturen, die allerdings nicht als Entschuldigung für den Sommerkick – Auftritt dienen. Von einem dank den beiden vorausgegangenen Punktesammlungen entstandenen Rückenwind spürten die Derbykiebitze kaum etwas. Von Beginn an offenbarte der Defensivverbund eklatante Lücken und nach vorne klappte wenig bis nichts. Immerhin dauerte es fast eine halbe Stunde, bis es erstmals im Kasten von Keeper Eldin Hodzic einschlug. Bilal Dag (früher auch mal in RSV-Diensten) eröffnete per Flachschuss den Torreigen. Beim 0:2 wurde die Elf von Oliver Schnepper auf einfachste Art und Weise ausgekontert .


Erst unmittelbar vor der Pause bot sich den Gästen die erste reelle Abschlusschance, aber Tim Saric zögerte so lange, bis Schlussmann Nick Wüst paradenbereit war. Die zur Halbzeit abgesendeten Worte für ein Wendemanöver verhallten wie Schall und Rauch. Vier Minuten nach dem Wiederbeginn hieß es 3:0 und wieder hatte die germanische Abwehrabteilung hilfsbereite Zulieferdienste geleistet. Mitte der zweiten Hälfte bekamen die Zuschauer ein Paradebeispiel für pro und contra einer Torgier präsentiert. Wembacher und Bräutigam scheiterten binnen weniger Sekunden an Schlussmann Wüst und im direkten Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite.


Damit war der Lokalfight natürlich durch. Zwar erarbeitete sich der RSV noch gute Gelegenheiten für eine Ergebniskosmetik (u.a. zwirbelte Yltalo einen Freistoß an den Pfosten), aber die Mischung aus Pech und Inkonsequenz stand einem Erfolgserlebnis negativ gegenüber. Während der Schlussphase kam es dann noch knüppeldick: Erneut Dag mit einer Bude Marke „Tor des Monats“ und Kurz schraubten den Score auf ein demoralisierendes 6:0 und beschränkten die Klassenerhaltshoffnung auf Durchhalteparolen.


Vier Runden vor Schluss hat sich zwar bis auf die „Übernahme“ des letzten Tabellenplatzes tabellarisch nichts geändert (drei Punkte hinter dem Relegationsrang und fünf hinter dem rettenden Ufer), doch die Leistung von Eberstadt gestattet nicht viel Freiraum für Optimismus. Am nächsten Sonntag muss die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, um im Heimspiel gegen SKG Gräfenhausen die vielleicht schon letzte Chance auf ein Happyend zu wahren (Anstoß 15Uhr in der SGD Arena).


Aufstellungen:

Wüst, Burak, Lurz, Beziraj (76. Abdirisak), Leiss, Sander (65. Tetz), Plit, Dönmez, Meininger, Dag, Burbach (70. Teymuri)

Hodzic, Alkan, Winkel, Saric, Aldibo, Dinius, Ylitalo, Azevedo (11. Güclüdal, 78. Babaei), Wembacher, Bräutigam, Jung (46. Bianco)


Tore:

1:0 Dag 29. 2:0 Leiss 40. 30 Sander 49. 4:0 Burbach 65. 5:0 Dag 85. 6:0 Kurz 90.


Schiedsrichter:

Karaoglu, Brensbach

 
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