Get Adobe Flash player
Termine
Letzter Monat September 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 35 1 2
week 36 3 4 5 6 7 8 9
week 37 10 11 12 13 14 15 16
week 38 17 18 19 20 21 22 23
week 39 24 25 26 27 28 29 30
Login



Suchen nach ...

 

Spielberichte

Wenn ein Torwart auf Reisen geht: Am Sonntagnachmittag hatte RSV-Schlussmann Rene Grosch beim Stande von 1:2 kurz vor dem Abpfiff Lust auf einen Trip in den entgegen gesetzten Sechzehner und stillte diese Sehnsucht mit dem Erzielen des Ausgleichs. Trotz dieser spektakulären Einlage war das 2:2 gegen die TSG 46 Darmstadt zu wenig, um der Klassenerhaltshoffnung neue Nahrung zu übermitteln.

 

Als Grund für diese Einschätzung dienen die Ergebnisse auf den anderen Schauplätzen. Die direkte Konkurrenz siegte und so beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz jetzt wieder drei Punkte (plus der schlechtere direkte Vergleich gegenüber Alsbach II) sowie fünf Zähler zum rettenden Ufer, die in den verbleibenden fünf Saisonpartien schwerlich noch aufzuholen sind. Zudem hat Schlusslicht Viktoria Griesheim II gleichgezogen.


Da alle „etatmäßigen“ Goalmänner aus den verschiedensten Beweggründen ausfielen, sprang „Oldie“ Rene Grosch zwischen den blau-weißen Pfosten in die Bresche -  nichtsahnend, dass er beim Schlussgong die Hauptrolle übernehmen würde. Im dritten Einsatz einer schlauchenden englischen Woche merkte man den Germanen zu Beginn den Kräfteverschleiß an, zumal die sengende Sonne über der SGD Arena kein Pardon zeigte. Die 46er (im Klassement jenseits von Gut und Böse platziert) rissen sich zwar kein Bein aus, gingen aber nach einer defensiven Unaufmerksamkeit früh in Führung.


Dieser Schuss ins germanische Mark saß tief. Die Hausherren hatten Probleme, gegen die Gästeabwehr Tormöglichkeiten zu kreieren, so dass die erste echte RSV-Chance lange auf sich warten ließ. In der 37. Minute war es dann endlich soweit. Nizamettin Alkan legte mit der Brust für Nick Wembacher ab, doch seinem Abschluss mangelte es an der Feinjustierung. So trudelte eine enttäuschende erste Hälfte ohne weitere Höhepunkte aus.


Nach dem Wiederbeginn wurden die Germanen trotz der Hitze wiederum kalt erwischt. Kein RSV-Abwehrakteur fühlte sich verpflichtet, Tobias Schmidtner an seinem Tänzchen durch die germanischen Ballsäle zu hindern, so dass der Stürmer unbedrängt einnetzten durfte. Drei Minuten später konnten die heimischen Zuschauer wieder Zuversicht schöpfen. Nach einer hohen Flanke in den Gästestrafraum muss wohl eine 46er-Hand im Spiel gewesen sein. Der Schiedsrichter deutete auf den Punkt und Santeri Ylitalo kopierte seinen Elfmeter vom Donnerstag gegen Griesheim II. Erneut verwandelte er souverän ins linke untere Eck.


Der 1:2-Anschlusstreffer in der SGD Arena: Santeri Ylitalo verlädt Christian Hüttenberger zum 1:2



Danach versuchte der Rasensportverein alles, um nicht mit leeren Händen vom Kunstrasengeläuf zu marschieren. Ein Distanzhammer von Mo Aldibo sowie ein abgefälschter Schuss des eingewechselten und viel Elan entfachenden Tobias Jung zischten knapp am Ziel vorbei. Auf der anderen Seite verpassten es die 46er mehrfach, bei ihren Kontern den Sack zuzuschnüren. In der Schlussminute hatte dann Rene Grosch die Faxen dick und wanderte quer über den Platz, um bei einer von Nick Wembacher ausgeführten Ecke für Verwirrung zu sorgen. Aldibo köpfte und zwang Christian Hüttenberger zu einer Glanzparade. Der Abpraller segelte vor die Füße des lauernden Keepers, der in bester Knipsermanier die Pille zum umjubelten 2:2 über die Linie beförderte. Der Ausgleichsgroschen war gefallen…


Beinahe hätten die Germanen das Match noch komplett umgebogen, doch in der Nachspielzeit verweigerte der Referee dem vermeintlichen 3:2 von Wembacher wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung. So blieb es beim Unentschieden, das verdient war und natürlich der Moral gut zu Gesicht steht, aber wie bereits erwähnt in Folge der Konkurrenzresultate der Ist-Situation unter dem Strich nicht auf die Sprünge hilft (die 98er lassen ein paar Kicketagen höher grüßen). In den noch ausstehenden fünf Rundenbegegnungen muss der Rasensportverein unabhängig der Güteklasse des jeweiligen Herausforderers wohl immer auf Sieg gehen, um die Versetzungsmöglichkeit am Leben zu erhalten. So auch am nächsten Sonntag im Derby beim Vornamensvetter in Eberstadt (Anstoß 15Uhr).


Aufstellungen:

Grosch, Alkan, Winkel, Dinius (65. Jung), Saric, Matheis, Aldibo, Ylitalo, Azevedo (50. Güclüdal), Wembacher, Bräutigam

Hüttenberger, Lortz, Katz, Kaessens, Jung, Rachlitz, Jäger (12. Jentsch), Naoum (72. Schuster), Nosow, Schmidt, Abubeker


Tore:

0:1 Jentsch 14. 0:2 Schmidtner 49. 1:2 Ylitalo 52. HE 2:2 Grosch 90.


Gelbe Karten:

Saric, Winkel / Lortz, Nosow

 
Unsere Partner

 

ESD Energiesysteme Deutschland GmbH

 

Fotogalerie
Besucherzähler
Heute16
Gestern59
Woche594
Monat1678
Seit 1.1.07706855
Statistik
Benutzer : 21
Beiträge : 898
Weblinks : 34
Seitenaufrufe : 7761304
Dslr camera