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Spielberichte

Beim Nachholtermin am Donnerstagabend legte der RSV Germania 03 einen langen Ergebnisminuslauf ad acta und feierte mit einem 3:2 gegen den unter dem Strich mitzitternden Leidensgenossen Viktoria Griesheim II den ersten Sieg im Kalenderjahr 2018. Dadurch mussten die Gäste nach dem Abpfiff auch die rote Laterne der Kreisliga A von der SGD Arena hinüber an den Hegelsberg transportieren.

 

Vor dem Kick-off des sportlichen Krisengipfels Letzter vs. Vorletzter (der Rasensportverein verlor die vergangenen sechs und die Zweitabteilung des Sportclubs sogar die zurückliegenden acht Begegnungen)  war eins sonnenklar: Beide Seiten mussten auf Sieg gehen, um die Hoffnung für eine Kontaktaufnahme zum Nichtabstiegsgebiet noch einmal zu aktivieren. Dementsprechend entwickelte sich auch ein verbissener Fight mit vielen „kleinen“ Fouls (als Beleg dienen sieben gelbe, eine gelb-rote sowie eine rote Karte beim Gang unter die Dusche) und eine Fülle von Torchancen hüben wie drüben. Der finale Score hätte auch 6:6 lauten können. Am Ende war der „Dreier“ für die Germania zwar auf der einen Seite glücklich (Griesheim hatte dreimal Pech mit Aluminiumtreffern), aber letztendlich auch verdient, weil der Hausherr im zweiten Durchgang eine tolle Moral darbot und auch den Befreiungsschlag mehr wollte.


Auf dem Kunstrasengeläuf starteten die Gäste aus der Zwiebelstadt furios. Mit etwas Beistand von Fortuna überstand das Team von Coach Oliver Schnepper die drangvolle Griesheimer Auftaktphase und schrieb sich selbst ins Initiativendrehbuch ein. Just in dieser Periode setzte es allerdings den vermeidbaren Dämpfer. Der Ball rutschte nach der Ecke durch „Freund und Feind“ und Francesco Lombardi drückte ihn völlig blank stehend ins Netz.


Die Germanen antworteten mit zwei dicken, aber vergebenen Gelegenheiten von Nick Wembacher, dessen dritter Abschlussversuch dann endlich vom Erfolg gekrönt wurde, indem er seinen Gegenspieler düpierte und die Kugel mit einem unhaltbaren Linkschuss ins lange Eck versenkte. Daraufhin meldeten sich wieder die Gäste zu Wort. Und wie: Ein Distanzknaller rauschte gegen die Latte vor die Füße von Ahmet Caglar, dessen Abstauber RSV-Keeper Sebastian Rau (der Zweitmannschaftstorwart gab seine Kreisliga A- Premiere) glänzend per Reflex entschärfte. Wenig später schepperte bei einem Schuss von Alikotsis erneut das Gebälk, ehe der SCV-Stürmer unmittelbar vor dem Pausengong mit einem überlegten Schlenzer doch noch die erneute Griesheimer Vorlage erzielte.


Nach dem Seitenwechsel ging der Schlagabtausch ungebremst weiter – nun aber mit ersichtlichen Vorteilen für den Rasensportverein. Die Hatz auf einen schnellen Ausgleich wurde schnell belohnt. Dank Dominik Winkel, der sich gegen seine Bewacher behauptete und abgebrüht einlochte. Nuancen später wurde ein Kopfball von Nizamettin Alkan auf der Linie geklärt. Zwar legte Griesheim nach einer guten Stunde Matchdauer den „Aluhattrick“ auf das Parkett, doch der blau-weiße Platzhirsch schnupperte jetzt vehementer an der Führung. Auf zwei Elfmeterforderungen ging der Schiedsrichter nicht ein, doch beim Foul am angeschlagen auf der letzten Rille fightenden Nick Wembacher blieb ihm keine andere Wahl, als auf den Punkt zu deuten.


Santeri Ylitalo übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß cool wie einst Paul Breitner im 1974er-WM-Finale gegen Oranje trocken in die Maschen. Doch noch zappelten die Big Points nicht im Sack. In den Schlussminuten entschied der Referee zwei Mal auf Freistoß für die Viktoria aus brenzliger Entfernung von der Sechzehnerkante, wobei sich ein Gästespieler wegen zu starken Protesten noch die Ampelkarte abholte. Als die zweite Ausführung um Millimeter am Pfosten vorbei segelte, folgte das erlösende Schlusssignal. Auf dem Weg zur Kabine sah dann noch ein frustrierter Griesheimer Akteur knallrot (wahrscheinlich waren seine Nettigkeiten an die Adresse des Unparteiischen nicht druckreif).


Wie erwähnt gab der RSV mit dem Debütdreier in diesem Jahr die letzte Rankingstufe an die Zweitvertretung des Hessenligisten ab und verkürzte den Rückstand zum Relegationstang (Alsbach II) auf einen Punkt. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt satte sechs Zähler. Auf jeden Fall ist wieder das Licht am Ende des Tunnels zu erblicken. Am kommenden Sonntag werden die Germanen in einem weiteren Heimmatch gegen die TSG 46 Darmstadt alles in die Waagschale werfen, um weiteren Boden gutzumachen (Anstoß 15Uhr in der SGD Arena).


Aufstellungen:

Rau, Bianco (46. Aldibo), Alkan, Winkel, Dinius, Saric, Matheis, Ylitalo, Azevedo (61. Güclüdal), Wembacher, Bräutigam (83. Jung)

Manthos, Jacobi (25. Maertins), Lampert, Aksoy, Dittrich, F. Lombardi (67. Z. Caglar), A. Lombardi, Rössler, Alikotsis, A. Caglar, Bajus


Tore:

0:1 F. Lombardi 19. 1:1 Wembacher 34. 1:2 Alikotsis 45. 2:2 Winkel 49. 3:2 Ylitalo 80. FE


Besonderes: Gelb-Rot F. Lombardi 89., Rot Bajus nach dem Schlusspfiff (beide Viktoria)

 
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