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Spielberichte

Aufgrund einer „unterirdischen“ ersten Halbzeit bezog der RSV Germania 03 am Sonntag eine deftige 2:6-Klatsche beim FC Ober-Ramstadt. Nach der achten Niederlage aus den vergangenen neun Partien leuchtet die rote Laterne der Kreisliga A wieder über der SGD Arena. Der vierte Abstieg in den letzten fünf Jahren nimmt bedrohliche Konturen an.

 

Das einzig Positive vorneweg: Ein in der 33. Minute befürchtetes Komplettdebakel wurde vermieden. Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:0 für die Hausherren und die ironische Floskel „Noch schlechter als der HSV“ machte bei den rund zehn unentwegten Germanenfans die Runde. Immerhin ließ sich die Mannschaft im weiteren Verlauf nicht vollends hängen und agierte sogar optisch überlegen, aber mehr als die beiden Ehrentreffer war nicht drin.


Einige der wenigen mitpilgernden Pfungstädter mussten sich bei der Anfahrt in Geduld üben und landeten zunächst einmal wie gewohnt auf dem angestammten FCO-Gelände „In der Aue“. Das Spiel fand allerdings auf dem neuen Kunstrasenplatz  an der Sporthalle statt. Ein kleiner Umweg war ergo erforderlich. Bis auf Michael Gengnagel (ca. eine Viertelstunde später) fanden sich aber alle Supporter pünktlich am vorgesehen Austragungsort ein, wo die Germanen mit einer netten Aussicht auf die „Owwer-Rämschder Skyline“ erstmals aufliefen.


Im Gegensatz zum verlorenen Derby gegen die FTG bestückte Coach Oliver Schnepper seine Anfangsformation auf zwei Positionen neu. Es begannen Ismael Karaamehtoglu und Willi Hübner, den die verantwortlichen RSV-Gremien wegen dem aktuellen Personalengpass kurzfristig reaktivierten.


In der Anfangsphase deutete nicht allzuviel auf eine völlig verkorkste erste Hälfte hin. Ein (berechtigter) Elfmeterpfiff ließ dann ab der 18. Minute jedoch alle RSV-Dämme brechen. David Lindermann verwandelte souverän vom Punkt und löschte damit quasi den Selbstvertrauenvorrat in den germanischen Reihen. Zwar besaß Michael Bodnar noch eine ordentliche Ausgleichschance (Kopfball auf die Lattenoberkante), doch das kurz darauf kassierte 0:2 raubte dem Rasensportverein vorzeitig den letzten Nerv.


Ahmet Ayaz versendete einen Freistoß aus fast vierzig Metern, Keeper Eldin Hodzic schätze die Flugbahn völlig falsch ein und die Kugel rauschte über ihn ins Netz. Nun brach endgültig die „erste allgemeine Verunsicherung“ aus. Die Defensivgegenwehr erlahmte praktisch komplett. Das mangelnde Zweikampfverhalten in der Rückwärtsbewegung begünstigte den FCO für seine Nadelstiche Nummer Drei und Vier oder anders formuliert: Tore schießen leicht gemacht.


Immerhin glückte Isi Karaahmetoglu noch vor dem Seitenwechsel eine Ergebniskosmetik, welche die winzige  Aufholjagdhoffnung am Leben erhielt. Aber die Germania ist halt nicht Schalke und Ober-Ramstadt kein Derbygelackmeierter vom Borsigplatz. Zur Ouvertüre des zweiten Abschnitts drängte der Rasensportverein – ohne echte Einnetzgefahr zu erzeugen – auf das 2:4, ehe Tim Kuhl nach einem Konter den alten Abstand wieder herstellte.


Danach plätscherte das Match mehr oder weniger vor sich hin. Ober-Ramstadt tat prinzipiell nicht mehr als notwendig und die Germanen konnten ihre Verkürzungsambitionen nicht umsetzen. Erst in den abschließenden Sequenzen änderte sich noch einmal der Score. Winterneuzugang Ylitalo erzielte dank abfälschender Hilfe seinen ersten Treffer im RSV-Trikot, doch das letzte Wort beanspruchte erneut der Hausherr. Unmittelbar vor dem Kehraus besiegelte Kuhl mit seiner zweiten Einlochung den deprimierenden 6:2-Endstand.


Nach dem Sieg von Hellas Darmstadt ist die Germania auf die ultimativ finale Ranglistenstelle abgestürzt. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt, zumal der eine Punkt zur Relegationsstufe oder die drei Zähler zum rettenden Ufer noch zu tilgen sind. Dafür muss der RSV aber endlich am Renditenprogramm 2018 teilnehmen. Nächsten Sonntag (18.03.) ist ein Erfolgserlebnis im Kellerduell zu Hause gegen Viktoria Griesheim II wohl absolute Pflicht (Anstoß 15Uhr in der SGD Arena).


Aufstellungen:

Schneider, D. Lindermann, A. Lindermann, Wissel, M, Meyer, Neuert (80. Ta. Ilhan), Aylaz (69. Tchihakane), Frank, Hanker, Kuhl (65. To. Ilhan), A. Meyer

Hodzic, Bodnar, Alkan (46. Karatas), Winkel, Laston (68. Aldibo), Hübner, Karaamehtoglu, Matheis, Ylitalo, Azevedo (46. Güclüdal), Bräutigam


Tore:

1:0 D. Lindermann 18. FE 2:0 Ayaz 27. 3:0 A. Meyer 31. 4:0 M. Meyer 33. 4:1 Karaahmetoglu 39. 5:1 Kuhl 57. 5:2 Ylitalo 85. 6:2 Kuhl 89.


Schiedsrichter:

Kaba, Egelsbach

 

Gelbe Karten:

D. Kindermann, Wissel, M. Meyer / Hübner 

 

Spielbericht von der FCO-Homepage



 
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