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Spielberichte

Im ersten Match nach einer dreimonatigen Kreisliga A – Pause quittierte der RSV Germania 03 einen ganz bitteren Rückschlag. Die Mannschaft von Oliver Schnepper startete mit einem „Worst Case – Szenario“ ins Punktspieljahr 2018 und verlor das wichtige „Sechspunktespiel“ beim Tabellenkellerrivalen FC Alsbach II 2:4.

 

Das Kurzresümee der ersten Hälfte lautet: In der Anfangsphase trotz bester Chancen eine Führung verplempert, dann zweimal defensiv gepennt und die Anschlussbude  hergeschenkt. Im zweiten Abschnitt war von einem konstruktiven Aufbäumen dann nicht mehr viel zu sehen. Das 3:0 zog dem Rasensportverein vorzeitig den Zahn. Erst als die Gastgeber in Unterzahl agierten, erzielten die Germanen ihre beiden Treffer. Doch die Aufholjagd kam zu spät. Mit der allerletzten Aktion besiegelte die Alsbacher Zweitabteilung den misslungen blau-weißen Auftakt.


Am Hinkelstein feierten mit Keeper Eldin Hodzic, Patrizio Colucci und Santeri Ylitalo gleich drei Winterneuzugänge ihre Pflichtspielpremiere im RSV-Trikot. Verzichten musste Coach Schnepper auf Nick Wembacher und Michael Cremato. Die zwei Leistungsträger werden wohl zumindest teilweise für längere Zeit verletzt ausfallen.


Auf dem Kunstrasengeläuf übernahm der Rasensportverein bei einer netten Witterungsmixtur aus frostigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein nach der ungewohnten Anstoßzeit (12Uhr30) zunächst das optische Kommando und erarbeitete sich in der 13. Minute die erste dicke Einlochgelegenheit. Dennis Bräutigam zielte aber etwas zu genau und traf nur das Aluminiumkreuz anstatt ins Netz. Im Gegenzug rettete Schlussmann Hodzic gegen den durchgebrochenen Leon Schnell und nur weitere 60 Sekunden später stand auf der anderen Seite erneut Bräutigam frei vor dem Kasten, schoss jedoch etwas überhastet am Gehäuse vorbei.


Auch der dritte germanische Hochkaräter ging auf das Konto von Bräutigam. Diesmal fand der RSV-Stürmer im blutjungen FCA-Goalie Generoso seinen Meister. Wie fast schon befürchtet, wurden die Germanen bald darauf für ihren Chancenwucher bestraft. Nach einem Freistoß ließ der bedrängte Hodzic den Ball fallen und Routinier Sascha Wendel staubte zum 1:0 ab. Dieser Dämpfer traf das Team von Ollie Schnepper in Mark und Bein. Der Platzhirsch nutzte rigoros die aufkommende Verunsicherung. Amin Bouhamda sah sich keiner Gegenwehr ausgesetzt, zog ungehindert ab und der Sonntagsschluss passte exakt in den rechten Winkel.


Das psychologisch so berühmte Anschlussverfahren unmittelbar vor dem Seitenwechsel verschleuderten die Germanen auf fahrlässigste Art und Weise. Die Pille war eigentlich schon über der Linie, als der im Abseits stehende Nizamettin Alkan ihr noch überflüssig einen finalen Touch mit auf den Weg gab und der Referee regelkonform dem Hoffnungsschimmer die Anerkennung versagte. Statt 1:2 ging es ergo mit einem deprimierenden 0:2 in die Kabine zum wärmenden Tee und nach dem Wiederbeginn fanden die Germanen ihre Linie nicht mehr.


Einfallslos wurden jetzt die Vorstöße initiiert. Alsbach hatte wenig Mühe, den Vorsprung zu verteidigen und wirkte bei seinen Kontern weitaus gefährlicher. Das 3:0 durch einen strammen Flachschuss lag in dieser Periode förmlich in der kalten Luft. Erst als der FCA-Vollstrecker rund zehn Minuten später die Ampelkarte erblickte, gelang es den Germanen, das optische Übergewicht in etwas Zählbares umzuwandeln. Mit zwei optisch schönen Abnahmen glückte Michael Correa Azevedo ein Verkürzungsprozess auf 2:3. Beim zweiten Tor des Doppelpacks war allerdings bereits die Nachspielzeit angebrochen. Zwar klingelte es in den wenigen verbleibenden Sekunden noch einmal, aber diesmal wieder im germanischen Kasten. Einen Freistoß verwertete Jannik Miadok zum Endstand und löschte endgültig das blau-weiße Zuversichtslämpchen.


Die Pleite am Hinkelstein hatte folgenschwere tabellarische Konsequenzen. Die jetzt punktgleichen Alsbacher durften nach ihrem zweiten Saisonsieg gegen die Germania wegen dem besseren direkten Vergleich vorbeiziehen. Der Rasensportverein rutschte ergo auf den direkten Abstiegsplatz Fünfzehn ab und auch das neue Schlusslicht Hellas Darmstadt ist nun nach Punkten gleichauf. Am nächsten Sonntag (04.03.) muss der RSV irgendwie zusehen, im brisanten Lokalfight gegen den starken Nachbarn Freie Turngemeinde den verlorenen Boden wieder wettzumachen. Das Derby wird um 15Uhr in der SGD Arena angepfiffen, Bereits ab 13Uhr stehen sich die beiden zweiten Mannschaften von RSV und FTG in einem Duell der Kreisliga D gegenüber.


Aufstellungen:

Generoso, Miadok, Di Sciascio, Mosler (55. Stockmann), Hassan, Wendel (46. Özkaya), Kopas, Manga Mbou, Assmuss, Schnell (26. Bouhamda), Kresse

Hodzic, Bodnar, Alkan, Winkel, Saric, Bianco (46. Güclüdal), Matheis (37. Karaahmetoglu), Ylitalo, Azevedo, Colucci, Bräutigam


Tore: 1:0 Wendel 25. 2:0 Bouhamda 30. 3:0 Di Sciascio 63. 3:1, 3:2 Azevedo 82., 90. + 1 4:2 Miadok 90. + 4


Schiedsrichter: Wolfgang Purschke aus Schaafheim


Gelbe Karten: Mosler, Hassan / Bodnar, Winkel


Besonderes: Gelb-Rot Di Sciascio (FCA) 72. & Saric (RSV) 90. + 3

 
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