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Spielberichte

Die Talfahrt erreichte zum Rückrundenauftakt ihren vorläufigen Negativhöhepunkt. Am „dürren Kopf“ in Griesheim vergeigte der RSV Germania auch das „Sechspunktespiel“ beim Gastgeber SV Croatia und ist nach dem sechs Minuten vor dem Abpfiff kassierten 0:1 auf den tiefsten Sockel der Kreisliga A abgestürzt.

 

Wieder war die Niederlage so überflüssig wie ein Kropf. Der verbissen geführte Fight um den Ligaverbleib in der Zwiebelstadt hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Als alles auf ein torloses Remis hinauslief (es wäre das erste Saisonmatch ohne Gegentreffer gewesen), fing sich der Rasensportverein in der Schlussphase doch noch die Nackenschlagbude ein. Weil neben dem Hausherr auch noch Germania Eberstadt und Hellas Darmstadt in Form von drei Zählern zulegten, trudelten die Pungschter Germanen nach der Resultatspleite Nummer Neun im Zeitfenster der vergangenen zehn Begegnungen hinunter auf den ultimativ letzten Tabellenplatz und müssen mehr denn je den vierten Abstieg binnen fünf Jahren befürchten.


Die wegen Verletzungen oder anderen Ausfallsgründen leider übliche Rochade führte diesmal zu drei Veränderungen in der Startelf. Pünktlich zum Anpfiff fing es auf dem Naturrasen des „dürren Kopfs“ an zu regnen, was die spielerischen Elemente natürlich nicht vorteilhaft in Szene setzte. So entwickelte sich beim Aufeinanderprall zweier nicht nur wegen des Wetters zitternden Ranglistennachbarn wie erwartet eine kampfbetonte Auseinandersetzung.


Die ersten Tormöglichkeiten gab es erst so nach rund zwanzig Minuten zu verzeichnen. Zunächst segelte ein Croatia-Freistoß knapp am Kasten von Keeper Rene Grosch vorbei und fast im Gegenzug verfehlte Nizamettin Alkan nach einem Freistoß von Denis Aslan freistehend per Kopfball das Ziel. Auch die nächste Führungsgelegenheit erarbeiteten sich die Germanen, aber Dario Bianco wartete mit seinem Abschluss zu lange, so dass Torsteher Nikola Jovanovic entscheidend den Winkel verkürzen konnte.


Mit dem Chancenverhältnis von 2:1 pro RSV wurden die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Abschnitt spähten beide Parteien meist vergeblich, um gefährlich in die jeweiligen Sechzehner einzudringen. Dafür fand zwischen den Strafräumen ein Abnutzungskampf statt, der nun auch Personalkonsequenzen forderte. Nach einem Gerangel zwischen Daniel Peric und Nick Wembacher hielt der Referee dem „etwas“ zu heftig nachhakenden Kroaten die rote Karte unter die Nase.


Aus der nominellen Überzahl konnten die Germanen allerdings kein Kapital schlagen und zehn Minuten später war das numerische Gleichgewicht wieder hergestellt. Völlig überflüssig handelte sich Tim Saric die Ampelkarte ein. Mit Zehn gegen Zehn ging es also in die abschließende Matchperiode. Passend zum sich stetig mehr verdunkelndem Firmament verfinsterte sich in der Helmut Rahn – Minute vom Berner Wunder auch die sportliche Lage des Rasensportvereins. Die Germanen konnten trotz mehrerer Angebote die Kugel nicht aus der Gefahrenzone befördern und luden Marin Uzelac förmlich dazu ein, aus dem Hintergrund zum Tor des Tages einzuschießen.


Wie die Magyaren anno 1954 glückte auch dem Team von Coach Ollie Schnepper keine Antwort mehr, weshalb man beim Abpfiff die nächste bittere Pille schluckte, die wie bereits geschildert einen dramatischen Tabellenerdrutsch respektive die rote Laterne zur Folge hatte (Alsbach II ist zwar punktgleich, wird aber momentan wegen des besseren Direktvergleichs auf der vorletzten Sprosse geführt). So oder so stehen die Germanen ab sofort unter dem Strich bzw. in den beiden verbleibenden Jahresaufgaben gewaltig unter Zugzwang. Irgendwie muss der RSV nun zusehen, gegen die beiden anderen Klassenerhaltsnebenbuhler Hellas Darmstadt (kommt am kommenden Sonntag zum letzten Heimspiel vor der Winterpause in die SGD Arena; Anstoß ist um 14Uhr45) und eine Woche darauf zum 2017er-Kehraus am Alsbacher Hinkelstein selbst Big Points zu sammeln.


Aufstellungen:

Jovanovic, Altuna, Vuijca, Pupic, Markota, Mulac, Mlakic, Nothnagel, Smajovic, Peric, Kocic (Banovic, Uzelac)

Grosch,  Alkan, Saric, Bodnar, Hübner, Winkel, Bianco (46. Dalus) Aslan (88. Zissel), Yavas, Wembacher, Bräutigam


Tor: Uzelac 84.


Schiedsrichter: Demiröz, Dietzenbach


Gelbe Karten: Mulac, Smajovic, Kocic / Alkan, Hübner, Wembacher, Bodnar, Winkel


Besonderes: Rot Saric (Croatia) 65., Gelb-Rot Saric (RSV) 75.

 

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