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Spielberichte

Die olle Fortuna machte auch am letzten Spieltag der ersten Kreisliga A – Halbserie einen großen Bogen um den RSV Germania 03. Beim Spitzenteam FSV Schneppenhausen hätte die abstiegsgefährdete Mannschaft von Oliver Schnepper zumindest ein Unentschieden redlich verdient gehabt, doch für Konjunktive gab es natürlich auch im Weiterstädter Stadtteil nichts Zählbares zu erwerben und so durfte der gastgebende Favorit einen 2:1-Sieg bejubeln.

 

An diesem nasskalten Nachmittag war die alte Floskel „Wer tabellarisch unten steht, dem steht nicht gerade das Glück zur Seite“ schon während der Partie unter den rund zwanzig zahlenden Zuschauern zu vernehmen. In der Tat verpassten es die Germanen nach einer kämpferisch und auch spielerisch ebenbürtigen Gegenwehr, ein Ausrufezeichen zu platzieren und die Ergebnisdurststrecke zu beenden. Aber irgendwann wird der Negativbock umgestoßen. Vielleicht schon zur Ouvertüre der bereits am kommenden Wochenende beginnenden Rückrunde…


Praktisch bis zum Anpfiff goss es wie aus Kübeln. Es schien so, dass Fritz Walter auf einer entrückten Wolke das Ableben seines Berner Wunderkameraden Hans Schäfer fortan betrauert und sein altes Fußballwetter in die irdischen Gefilde verschickte. Die Austragung stand aber nicht auf der Kippe. Der Kunstrasenbelag war gut bespielbar. Vor dem Kick-off durfte Michael Bodnar einen Gratulationsmarathon bewältigen. In der Nacht auf den Sonntag wurde der germanische Abwehrrecke zum dritten Mal Vater. Auch von dieser Stelle richten wir unsere allerherzlichsten Glückwünsche an die Eltern des Sprösslings aus…


Einen neuen Namen gab es beim Blick auf den germanischen Torhüter zu begutachten. Der unter der Woche verpflichtete Amin Balicevac hütete als bereits sechster verschiedener Saisonkeeper den RSV-Kasten in Schneppenhausen. Leider wurde er kalt erwischt. Schon in der vierten Minute sendete Domenico Bancheri einen strammen Freistoß ab und von den abwehrenden Goalie-Händen prallte der Ball vor die abstaubbereiten Füße von Markus Jakobi.


Nach einer guten halben Stunde demonstrierte Balicevac dann sein Potenzial und kratzte per Glanzparade einen Schuss von Emre Arslanparcasi aus dem Winkel. Schon davor, aber vor allem danach zeigte sich der Rasensportverein vom frühen Dämpfer gut erholt und arbeitete an einer Egalisierung. Die beste Chance bot sich Nick Wembacher, dessen Direktabnahme nach einer Flanke von Dennis Bräutigam FSV-Schlussmann Abdelaziz Naoum zur Ecke klärte.


In der zweiten Hälfte knüpfte die Elf von Coach Ollie Schnepper an die Schlussphase des ersten Durchgangs an und entpuppte sich für den Titelaspiranten als unerwartet harte Nuss. Das Engagement wurde Mitte des finalen Abschnitts endlich belohnt. Die Germanen fuhren einen Konter über mehrere Stationen und am Ende der Stafette versenkte Abdu Yavaz mit seiner linken Klebe den Ball zum 1:1 im Netz.


Leider hatte der gerechte Ausgleich nur wenige Minuten Bestand. Emre Arslanparcasi zog von der Strafraumgrenze ab und zwischen dem Pfosten und den Handschuhen des vergeblich fliegenden Balicevac passte nicht einmal ein Blatt. Doch noch hatte Schneppenhausen seine einkalkulierte Ernte nicht in der Scheune. Der RSV setzte nun alles auf eine Karte, doch wie schon erwähnt stand die auf einer höheren Ebene kiebitzende Glücksgöttin Fortuna nicht gerade Pate für die blau-weißen Bemühungen.


Als „Papa“ Bodnar in der 87. Minute die Kugel freistehend über den Kasten drosch und Nick Wembacher während den abschließenden Nachspielzeitsequenzen nach einer Ecke die Pille an den Pfosten köpfte, war die vermeidbare achte Niederlage aus den letzten neun Partien besiegelt und eine Verschärfung der Abstiegsgefahr perfekt (weiterhin auf Position Dreizehn, aber die rote Laterne ist nur noch ein Pünktchen entfernt).


Also mal wieder ein gebrauchter Sonntagsausflug, zumal die Kälte und der Regen das Zuschauen nicht gerade verschönten? Mitnichten, denn neben den aufwärmenden Heißgetränken hinterließ die Leistung Eindruck und schürte die Hoffnung auf eine baldige Kehrtwende. Außerdem ist der Sportplatzaufenthalt sowieso alternativlos. Erst recht bei diesem das Immunsystem aufladenden Wetter. Immer noch besser, als am warmen Ofen irgendwelche sinnfreie Schmanzotten in der Glotze zu verfolgen oder ahnungslos in den sozialen Netzwerken zu hetzen…


Zurück zur sportlichen Lage: Die drei noch ausstehenden Partien vor den langen Weihnachtsferien (gleichzeitig die ersten drei der Rückrunde) kommen den berüchtigten Wochen der Wahrheit gleich. Es geht in jedem Match gegen die direkte „Kellerkonkurrenz“ - beginnend am nächsten Sonntag (19.11.) bei Croatia Griesheim und danach zu Hause gegen Hellas bzw. zum kickenden Jahresshowdown beim FC Alsbach II. Wir drücken die Daumen, dass in diesem wichtigen Spielterzett reichlich Proviant für eine sportlich entspanntere Überwinterung gehortet wird.


Aufstellungen:

Naoum, Berggren, Karaca (60. M. Arslanparcasi), C. Arslanparcasi, Bancheri, Lombardi, Duran, Jakobi (51. Ayaz), Filancieri, E. Arslanparcasi, Weichel

Balicevac,  Alkan, Saric, Bodnar, Hübner, Winkel (79. Azevedo), Aslan, Yavas, Wembacher, Bräutigam, Koll (72. Dinyer)


Tore:

1:0 Jakobi 4. 1:1 Yavas 66. 21 E. Arslanparcasi 71.


Schiedsrichter:

Czyba, Rodgau


Gelbe Karten:

Karaca, Lombardi / Aslan

 

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