Get Adobe Flash player
Termine
Letzter Monat Dezember 2017 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 48 1 2 3
week 49 4 5 6 7 8 9 10
week 50 11 12 13 14 15 16 17
week 51 18 19 20 21 22 23 24
week 52 25 26 27 28 29 30 31
Login



Suchen nach ...

 

Spielberichte

Vorbildlich gekämpft und den favorisierten Gast lange geärgert: Diese Mixtur genügte allerdings nicht, um die Ergebnisflaute zu beenden. Am vorletzten Hinrundenspieltag musste sich der RSV Germania 03 in der heimischen SGD Arena dem SV Weiterstadt 1:4 beugen und steckt fortan mitten im Tabellenkeller der Kreisliga A fest.

 

Bis zur 76. Minute wahrte das Team von Oliver Schnepper seine Möglichkeit, ein Überraschungspaket zu schnüren, ehe es in personeller Unterzahl die beiden entscheidenden Tore zur Niederlagenbesiegelung kassierte. Bezüglich des Chancenverhältnisses stand es beim Abpfiff mindestens pari. Nicht aber, was die Cleverness und das Durchsetzungsvermögen im Abschluss betrifft. Da zog der abgezockte Aufstiegsanwärter alle Vorteilsregister und fuhr am Ende seinen erwarteten Sieg ein, der aber zu hoch ausfiel.


Eine nicht einkalkulierte Nominierung registrierten die nicht den Trainingsbetrieb verfolgenden Zuschauer beim Blick auf die Anfangsformation. Unter der Woche wurde Willi Hübner reaktiviert und bereicherte erstmals seit der verlorenen Relegation im vergangenen Mai wieder das germanische Gefüge. Außerdem gab Marco Koll im Sturmzentrum seine Startelfpremiere. Das Comeback des defensiven Abräumers und die Torgefährlichkeit des Stürmers beflügelten sichtlich den blau-weißen Platzhirsch, der mit einer viel positiveren Körpersprache wie zuletzt beim 3:4 am Müllersteich zu Werke ging.


Die erste Gelegenheit bot sich jedoch der angereisten Mannschaft vom Ex-Germanen Marco Schmiedl (52 Punktspiele und 13 Tore von 1999 bis 2001 im blau-weißen Verbandsligatrikot). Eine Flanke von Sebastian Koch segelte wohl eher zufällig auf die Querlatte. Acht Minuten später war dann doch der Rückstand fällig, als Oliver Nedic unbehelligt einschieben konnte.


Die Antwort des Rasensportvereins ließ aber nicht auf sich warten. Zunächst scheiterte Koll nach einem perfekten Zustecken Hübners noch an Keeper Döbler, doch schon die nächste Offensivaktion erwärmte alle „Pungschter“ Fans, die trotz Schmuddelwetter den Weg vom warmen Ofen in die nasskalte Atmosphäre auf den gut bespielbaren Kunstrasenplatz an der Ostendstraße ansteuerten. Nach einem Wembacher-Freistoß landete der Ball abgefälscht auf dem Kopf von Nizamettin Alkan und der Abwehrrecke nickte zu seinem bereits siebten Saisontreffer ein.


Der Egalisierungsprozess läutete die stärkste Phase des gastgebenden Außenseiters ein. Bodnar, Yavas und Koll hatten mehrfach die eigene Führung auf dem Schlappen, ehe mit Marijan Burazin ein weiterer ehemaliger RSVler die entstandene Euphorie dämmte und Weiterstadt ergebnistechnisch wieder nach vorne bugsierte. Mit dem 1:2 wurden dann die Seiten gewechselt.


Auch nach dem Wiederbeginn schraubten die Germanen leidenschaftlich an den Parolimaßnahmen. Koll (47., knapp drüber), Hübner (50., fand in Döbler seinen Meister) und Wembacher (62., ebenfalls Endstation beim Goalie) schnupperten kräftig am jetzt praktisch in der Luft liegenden 2:2. Kurz darauf mussten die Schützlinge von Ollie Schnepper den nächsten Rückschlag kompensieren. Das gewohnt körperbetonte Spiel von Willi Hübner forderte seinen Tribut. Schon in Durchgang Eins erhielt der kickende Rückkehrer die gefühlte 1903. gelbe Karte seiner Karriere (oder 1904., da sind sich die Chronisten nicht ganz einig)  und nach einem taktischen Foul hielt ihm der Schiedsrichter Mitte des finalen Abschnitts den Ampelkarton unter die Nase.


Trotz Dezimierung besaß der Rasensportverein noch eine Großchance für ein Wendemanöver, aber Alkans Kopfball wurde von einem SVW-Abwehrakteur auf der Linie gerettet. Als sich Michael Bodnar und Arian Garcia bei einem Klärungsversuch uneins waren und Nedic damit praktisch zum 1:3 einluden, war klar, wohin der Ergebnishase in der SGD Arena läuft. Burazin legte sogar noch das 1:4 nach, wobei während der Entstehungsvorgeschichte ein eigentlich ersichtliches und dennoch nicht geahndetes Foul an Wembacher vorausging, was allerdings nicht mehr ausschlaggebend für die Punkteverteilung war.


Gewiss können sie sich dafür nichts kaufen. Doch ungeachtet der siebten Niederlage aus den zurückliegenden acht Partien verdient die engagierte Vorstellung ein Lob und wird den Reifungsprozess vorantreiben. In der Tabelle rangiert der RSV weiterhin auf Position Dreizehn, ergo auf der letzten sicheren Stelle vor den Abstiegsrängen. Allerdings ist der germanische Vornamensvetter aus Eberstadt auf Stufe Vierzehn nur wegen des etwas schwächeren Torverhältnisses schlechter notiert. Zum Abschluss der ersten Kreisliga A – Halbserie müssen die Mannen von Ollie Schnepper am kommenden Sonntag (12.11.) eine weitere Herkulesaufgabe gegen ein Spitzenteam aus Weiterstadt bewältigen und treten hierfür im Stadtteil Schneppenhausen beim alten Rivalen FSV an (Anstoß 14Uhr30).


Aufstellungen:

Garcia, Alkan, Saric (87. Winkel), Bodnar, Hübner, Bianco (66. Dalus), Aslan, Yavas (33. Karaahmetoglu), Azevedo (72. Yavas), Wembacher, Koll

Döbler, Koch, Jäger (80. N. Wetzel), Jovanovic (60. Rudolf), L. Wetzel, Karaburun (56. Jovanovic), Friesicke, Bortz, Fischer (46. Mayer), Burazin, Nedic


Tore:

0:1 Nedic 12. 1:1 Alkan 19. 1:2 Burazin 31. 1:3 Nedic 76. 1:4 Burazin 83.


Schiedsrichter:

Strack, Dreieich


Gelbe Karten:

Saric, Yavas / Koch, Friesicke, Mayer


Besonderes:

Gelb-Rot W. Hübner (RSV) 65.

 

Bilder vom Spiel

 
Unsere Partner

 

ESD Energiesysteme Deutschland GmbH

 

Fotogalerie
Besucherzähler
Heute46
Gestern83
Woche129
Monat978
Seit 1.1.07682235
Statistik
Benutzer : 21
Beiträge : 852
Weblinks : 34
Seitenaufrufe : 6700776