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Spielberichte

Der RSV Germania 03 musste am Sonntagnachmittag das nächste Lehrgeld entrichten. Diesmal auf das Konto der Zweitabteilung des SV Traisa, die sich in der SGD Arena trotz einem lange auf der Kippe stehenden Duell der Kreisliga A mit 5.2 durchsetzte.

 

Wer das blanke Endergebnis sieht, der wird von einer eindeutigen Angelegenheit pro Gast aus dem Mühltaler Ortsteil ausgehen. Dem war aber nicht so, auch wenn sich der Rasensportverein davon rein gar nichts kaufen kann. Das Team von Oliver Schnepper schüttelte einen 0:2-Pausenrückstand aus den Klamotten und fightete leidenschaftlich um ein Erfolgserlebnis. Als dann der verdiente Ausgleich fiel, wollten die Germanen alles und erhielten nichts. Unbarmherzig nutzten die cleveren Traisaer in der Schlussphase die Defensivlücken aus und schraubten den Score binnen ganz weniger Minuten in ein ernüchterndes 5:2.


Wegen akutem Keepermangel kam 1-B-Schlussmann Desimir Grujicic im besten Dino Zoff – Torhüteralter (43) zu seiner Premiere zwischen den germanischen Erstmannschaftspfosten. Soviel vorab: Der Goalie hielt, was zu halten war und ist bei allen fünf Gegentreffern von jeglicher Schuld freizusprechen. Bei herrlichstem Fußballwetter legten die Hausherren los wie die Feuerwehr und suchten ihr Heil in der Offensive, was auch drei Eckbälle nach gerade einmal neunzig absolvierten Sekunden belegen.


Doch die erhoffte Bude blieb in der Versenkung stecken und fiel stattdessen auf der anderen Seite. Leicht abseitsverdächtig tauchten zwei Gästespieler frei vor Grujisic auf und hatten wenig Mühe, das 0:1 zu erzielen. Nachdem Karaahmetoglu den Ausgleich verpasste (scheiterte an SVT-Torsteher Marcel Blank), mussten die Germanen den nächsten Nackenschlag einstecken. Eine scharfe Hereingabe von Firat-Samet Uzun lenkte Nizamettin Alkan beim Klärungsversuch unglücklich ins eigene Netz.


Während der Pausenbesprechung sammelte sich der RSV in der Kabine und kehrte frisch motiviert auf das saftige Grün der SGD Arena zurück. Mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck gelang Abdu Yavas dann auch der schnelle Anschluss und forcierte den Glauben an eine erfolgreiche Aufholjagd. In der 70. Minute wurde das Engagement belohnt. Stoßstürmer respektive Teamkapitän Dennis Bräutigam köpfte die Kugel nach einer Ecke überlegt in die Maschen und feierte dadurch seine siebte Saisoneinlochung.


Nun wollten die Germanen, bei denen wieder vier achtzehnjährige „Youngster“ in der Startelf standen, natürlich die komplette Wende. Yavas (Direktabnahme über das Gehäuse) und Azevedo (Kopfball neben das Ziel) besaßen gutklassige Chancen für ein Happyend, ehe der Schuss mal wieder nach hinten los ging. Nach einem Abspielfehler schaltete Traisa blitzschnell um und Steffen Zöllner durfte seine Farben kurz vor dem Abpfiff wieder nach vorne bringen. Doch damit nicht genug: Tim Dettelbacher mit einem überragenden Heber und Uzun verabreichten noch zwei Nadelstiche zu einem finalen Resultat, das dem Matchverlauf zwar nicht gerecht wurde, aber die Germanen langsam in die tabellarische Bredouille bugsiert.


Nach der dritten Niederlage am Stück ist der RSV vor der nächsten hohen Hürde (am kommenden Sonntag um 15Uhr am Woog bei den aktuell zweitplatzierten 46ern) auf  Ranglistenstufe Zehn notiert. Der Vorsprung auf die Abstiegsrelegationssprosse beträgt allerdings lediglich noch einen Zähler. Das große Manko bleibt die Flut der Gegentore (30). Nur Schlusslicht Hellas hat noch mehr Treffer kassiert (32). Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, dass das zweifelsfrei vorhandene Potenzial in Bälde auch wieder die Punktebilanz aufpoliert. Kopf hoch, Mund abwischen und weiter geht’s, RSV Germania 03…


Aufstellungen:

Grujicic, Alkan, Bodnar, Saric, Winkel (44. Bianco), Dalus, Dinyer (81. Azevedo), Karaahmetoglu, Wembacher, Azevedo (34. Yavas), Bräutigam

Blank, Youdom Vocta, Engel, Nickel, Bittner, Karimi, Spahn, Assmus (60. Miskine), Uzun (80. Neumann), Zöllner, Dettelbacher


Tore:

0:1 Dettelbacher 21. 0:2 Eigentor Alkan 29. 1:2 Yavas 47. 2:2 Bräutigam 70. 2:3 Zöllner 88. 2:4 Dettelbacher 90. + 1 2:5 Uzun 90. + 4


Schiedsrichter:

Kaymak (Stockstadt)


Gelbe Karten:

Bodnar, Karaahmetoglu / Uzun, Spahn, Miskine

 
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