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Spielberichte

Der RSV Germania 03 hat am vierten Kreisliga A – Spieltag kein Ruhmesblatt abgestempelt. Beim gastgebenden südlichen Stadtnachbarn von der Freien Turngemeinde gab es rein gar nichts zu erben. Das deftige 2:5 auf dem Sportgelände an der Dr. Horst-Schmidt-Straße bedeutete die zweite Niederlage hintereinander.

 

Das Endergebnis hätte auch 9:6 lauten können. Beide Defensivabteilungen hatten – vornehm ausgedrückt – nicht gerade ihren besten Tag erwischt. Der Sieg für den Aufsteiger ist auf jeden Fall verdient, weil die FTG-Abwehr ihre Patzer besser kompensieren konnte, während die Germanen den Platzhirsch unfreiwillig zu oft zum Torjubel einluden. Hinzu kommt die Neuauflage des Evergreens „Die Angst des Schützen vorm Elfmeter“. Zweimal durfte der RSV an diesem heißen Sonntagnachmittag vom Punkt sein Vollstreckungssglück suchen und scheiterte zweimal kläglich.


Für den in einem Kurzurlaub weilenden Coach Oliver Schnepper stand Fuat Karatas im ersten Punktspielderby seit 2008 in der Übungsleiterverantwortung. Im Vergleich zur vorausgegangenen Heimniederlage gegen den FC Alsbach II gab es zwei Startelfveränderungen. Abdu Yavas meldete sich nach einer Verletzungspause zurück und Neuzugang Nizamettin Alkan bereicherte erstmals die Anfangsformation.


Der Lokalfight benötigte keine lange Anlaufzeit, um die schwitzenden Zuschauer noch weiter zu erwärmen. Bereits in der achten Minute entschied Schiedsrichter Dieter Thomasberger erstmals auf Strafstoß, nachdem Freddy Dittrich im Sechzehner von den Beinen geholt wurde. Athmann Guidome übernahm die Verantwortung, doch den schwach getretenen Elfer konnte Torwart Felix Seifermann fast mühelos entschärfen.


Zehn Minuten darauf rappelte es dafür auf der anderen Seite. Luca Matheis vertändelte im Spielaufbau völlig überflüssig die Pille, was die FTG dankend zu einem überfallartigen Konter animierte. Am Ende des Gegenstoßes vollstreckte Nick Neumann ins kurze Eck. Ähnlich wie vor einer Woche antworteten die Germanen blitzschnell. Nach einem Freistoß von Isi Karaahmetoglu fühlte sich kein Hausherr für die Bewachung von Alkan zuständig und der Neuzugang durfte dank seinem im Ziel landenden Kopfball gleich in seinem Premiereneinsatz den Eintrag in die Torschützenliste genießen.


Die blau-weiße Freude währte allerdings nur kurze Sequenzen. Wiederum ließen sich mehrere RSV-Kicker auf engstem Raum düpieren und Nick Neumann war für die 2:1-Einlochung zur Stelle. In der Nachspielzeit von Hälfte Eins kassierte der Gast von der SGD Arena die nächste bittere Pille. Nach einem eigenen Freistoß nahe dem FTG-Sechzehner klappte die Absicherung in Folge des abgefangenen Balls erneut überhaupt nicht. Diesmal bedankte sich Kevin Knauer mit dem Halbzeitscore von 3:1.


Im zweiten Abschnitt passierte zunächst herzlich wenig, ehe Nick Neumann abzog, die Kugel abgefälscht über die Linie trudelte und der Stürmer seine dritte Bude feierte. Doch noch steckten die Germanen den Kopf nicht in den Sand. Einen klugen Pass von Karaahmetoglu verwertete Dennis Bräutigam zu seinem sechsten Saisontreffer respektive dem 2:4-Anschlussverfahren. Weitere fünf Minuten darauf foulte Ex-RSV-Kapitän Eric Huxhorn seinen Gegenspieler Bräutigam und der Referee schanzte Blau-Weiß einen zweiten Elfmeter zu. Karaametoglu sendete aber ebenfalls lediglich eine bessere Rückgabe ab, so dass Seifermann von seinen Teamkameraden ein zweites Mal als Elferkiller geherzt wurde, während die Germanen-Fans die bereits dritte Saisonelferfahrkarte begutachten mussten.


Wie es funktioniert, demonstrierte Sascha Ihrig für die FTG. Kompromisslos verlud er Örterer zum bereits nach einer guten Stunde protokollierten Endstand von 5:2. Vorausgegangen war eine angeblich regelwidrige Attacke von Michael Bodnar. Die germanischen Proteste ob dieser Entscheidung verhallten, auch weil im fernen Köln die Videobeweistechnik ausfiel.


Bleibt noch zu erwähnen, dass Torwart Örterer nach einigen akustischen Nettigkeiten Richtung Unparteiischenohr glattrot des Feldes verwiesen wurde und der eingewechselte Nick Wembacher nach Kreislaufproblemen ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen musste (an dieser Stelle natürlich gute und rasche Besserung). Weitere Treffer fielen nicht mehr, obwohl sie hüben wie drüben in der Luft lagen.


Damit ist aus RSV-Sicht der gute Start verpufft und man belegt mit einer völlig ausgeglichenen Bilanz (je zwei Siege und Niederlagen bei 13:13 Toren) den achten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende sind die Germanen wegen diverser Länderspielabstellungen spielfrei. Das Heimmatch des fünften Spieltags gegen den FC Ober-Ramstadt wird zum Kerbeinläuten am Donnerstag, dem 07.09., nachgeholt (Anstoß 19Uhr30 in der SGD Arena).


Aufstellungen

Seifermann, Yilmaz (46. Schmeichel), Huxhorn, Storms, Knauer, Heil (73. Kraft), Garcia Martin (61. Erb), Kamuff, Ijrig, Von Oesen, Neumann

Örterer, Alkan, Bodnar, Saric, Guidoume, Matheis (44. Dinius), Karaahmetoglu, Aslan (46. Wembacher, 72. Grosch), Yavas, Bräutigam, Dittrich


Tore: 1:0 Neumann 19. 1:1 Alkan 23. 2:1 Neumann 26. 3:1 Knauer 45. + 2 4:1 Neumann 51. 4:2 Bräutigam 53. 5:2 Ihrig 62. FE


Schiedsrichter: Thomasberger, Riedstadt


Gelbe Karten: Yilmaz / Bodnar, Yavas, Guidome


Besonderes: FTG-Keeper Seifermann pariert Foulefmeter von Guidome 9. & Karaahmetoglu 59.; Rot RSV-Schlussmann Örterer 72.

 

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