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Spielberichte

Die nackten Fakten zuerst: Der RSV Germania 03 hat auch sein zweites Kreisliga A – Match gewonnen und mit sechs Punkten aus den ersten beiden Rundenbegegnungen das Punkteoptimum zum Startprogramm eingestrichen. Das 3:2 am Sonntagnachmittag bei Hellas Darmstadt ist aber mit diesem Prolog nur unzureichend geschildert und bedarf aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse einer „etwas“ ausführlicheren Nachbetrachtung.

 

Nach einer Nettospielzeit von 110 Minuten!! (fünfzig in Hälfte Eins und sechzig im zweiten Abschnitt) pfiff Schiedsrichter Weber, der sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren konnte, auf dem 46er-Kunstrasen am Woog, wo der SV Hellas seine Heimspiele austrägt, eine dramatische Auseinandersetzung ab und die Germanen durften für einen spät eingefahrenen Erfolg doch noch die Fäuste ballen. In der „normalen“ Schlussphase schwirrte für diesen Bericht schon die virtuelle Überschrift „RSV bezahlt Lehrgeld“ im Kleinhirn herum. Bis dahin waren die Gäste zweifellos die bessere Mannschaft, aber nicht die cleverere. Der abgezockte Platzhirsch führte 2:1, ehe eine dreizehnminütige Unterbrechung wegen einer schweren Verletzung von Hellas-Goalie Isaak Oh den Germanen in die Karten spielte und sie durch zwei Jokertore in der berechtigt langen Extratime das Blatt doch noch wendeten.


Bei herrlichstem Fußballwetter musste Coach Oliver Schnepper seine Anfangsformation vom 5:2-Auftakt gegen Croatia Griesheim nur auf einer Position ändern: Für den verletzten Pascal Dinyer rückte Denis Aslan in die erste Elf. Die „Hellenen“ begannen offensiv und bestimmend, bis ihnen die Germanen den Wind aus den Segeln nahmen. Nach einem strammen Freistoß von Abdu Yavas prallte der Ball vor die abstaubbereiten Füße des aufgerückten Verteidigers Michael Dinius und dieser schob zum 0:1 ein. Von da an wirkte der „Co-Hausherr“ am Woog gehemmt und das 0:2 lag vor der Pause mehrfach in der Luft, aber die germanischen Youngster vergaben etwas zu hektisch ihre vorhandenen Möglichkeiten.

 

In der 39. Minute verloren die blau-weißen Defensivleute kurzfristig die Übersicht und prompt lautete der neue Score 1:1. Zu allem Überfluss verballerten die Germanen noch vor dem Seitenwechsel einen Elfmeter. Nach einem Foul an Dennis Bräutigam übernahm der kurz zuvor eingewechselte Nick Wembacher (gerade einmal achtzehn Lenze jung) die Verantwortung und scheiterte am glänzend parierenden Schlussmann Isaak Oh.


Die zweite Halbzeit wurde von vielen Nicklichkeiten und daraus resultierenden Unterbrechungen überschattet, so dass sich der Unparteiische sogar beide Teamkapitäne zur Brust nahm und auf mehr „Verständnis“ für seine Entscheidungen plädierte. Trotz dem stockenden Spielfluss (u.a. musste Yavas mit einer klaffend blutenden Platzwunde vom Feld und erhielt einen notdürftigen „Turban“) rochen die Germanen vehementer an einer erneuten Führung (z.B. fand Bräutigam blank vor dem Kasten stehend in Oh seinen Meister), ehe der Schuss nach hinten losging. Mit einem überlegten und platzierten Flachsschuss ins linke untere Eck beförderte Marco Sadeghi seine Farben nach vorne.


Der Treffer wirkte nach. Routiniert nahmen die Gastgeber Zeit von der Uhr und verwalteten ihr Guthaben gegen die wütend anrennenden Schützlinge von Olli Schnepper. Die längste Unterbrechung stand aber noch bevor und war einer Kollision von Oh mit einem eigenen Abwehrspieler geschuldet. Minutenlang krümmte sich der Torwart schmerzhaft am Boden und wartete auf den herbeigerufenen Krankenwagen (auch von unserer Seite natürlich gute Besserung und eine schnelle Genesung).


Inzwischen war die reguläre Matchdauer längst abgelaufen und die lange Zugabe begann. Für Hellas wanderte ein Feldspieler zwischen die Pfosten, der als Debütbeschäftigung seiner ungewohnten Interimsarbeit gleich den Ball aus dem Netz fischen musste. Freddy Dittrich hatte sich die Kugel erobert und in der Anschlusssequenz spitzelte Nick Wembacher die Pille ins Gehäuse. Die Egalisierung beflügelte selbstredend das germanische Team und nur 120 Sekunden später war das heiße Woog-Duell komplett gedreht. Dittrich passte punktgenau in den Lauf von Hakan Tournakis, der frei vor der Hütte die Nerven behielt und zum umjubelten 2:3 einlochte.


Es folgten weitere hektische zehn Nachspielminuten, die das hüben hoffende und drüben bangende Publikum in Hochspannung versetzte. Beinahe hätte Hellas noch einmal zurück geschlagen. Zum Glück aus germanischer Sicht wehrte Marco Örterer den Abschluss von Marco Sadeghi ab und rettete dem Rasensportverein die schwer erkämpften Saisonpunkte Vier bis Sechs auf dem blau-weißen Konto.


Nach diesem auf der finalen Rille geglückten Wendemanöver kann das „blutjunge“ Team des RSV mit der Saisonouvertüre natürlich überaus zufrieden sein. Zum dritten Einsatz empfängt die Germania am kommenden Sonntag (20.08.) um 15Uhr die Zweitabteilung des FC Alsbach in der SGD Arena.


Aufstellungen

Oh (90. + 2 Muhsin), Bouji, Dastamanis, Masati, Thoma, G. Mehari, S. Mehari, Muhsin (82. Abdouljabar), Mustafa, Sadeghi, Voglis

Örterer, Dinius, Saric, Guidoume, Matheis, Karaahmetoglu, Aslan (79. Dittrich), Verardi (42. Wembacher), Yavas (63. Tournakis), Bräutigam, Dittrich (66. Dalus)


Tore

0:1 Dinius 18. 1:1 Mustafa 39. 2:1 Sadeghi 69. 2:2 Wembacher 90. + 3 2:3 Tournakis 90. + 5


Schiedsrichter

Weber / Mörfelden-Walldorf


Gelbe Karten

Bouji, Sadeghi, S. Mehari, Masati / Yavas


Besonderes

Wembacher (RSV) scheitert mit FE an TW Oh 45. +2, Spielunterbrechung von 81. – 90. + 2 wegen Verletzung von Oh

 

Die Höhepunkte auf FuPa-TV

Bilder vom Spiel auf FuPa

 
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