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Spielberichte

Mit einem 2:2 beim Spitzenteam SV Traisa schloss der RSV Germania am drittletzten Spieltag seine Kreisoberligasaison 16/17 ab und beendete die Runde mit vier ungeschlagenen Partien respektive sechs unbezwungenen Auswärtsbegegnungen. Ob diese Positivserien für den Klassenerhalt reichen, steht allerdings in den Sternen.

 

Ab sofort hält das Team von Oliver Schnepper das Heft des Handelns nicht mehr selbst in der Hand und muss an den verbleibenden beiden Spieltagen auf Schützenhilfe hoffen. Mit den komplizierten Konstellationen beschäftigen wir uns nach klärenden Anrufen bei Adam Ries und Johannes Kepler am Ende des Matchberichts.


Im Mühltaler Stadtteil schauten beide Mannschaften nach einer hochintensiven Auseinandersetzung beim Abpfiff enttäuscht aus der Wäsche. Der Grund ist klar: Hüben wie drüben war man für das Erreichen des jeweiligen Ziels zum Siegen verdammt, weil sowohl der SVT als auch der RSV noch eine spielfreie Pause an den zwei Kehrausrunden kompensieren mussten. Gut möglich, dass durch das Remis beide Parteien in vierzehn Tagen in die Röhre schauen. Traisa droht der Knockout im Aufstiegsrennen und die Germanen müssen ein Worst Case – Szenario einkalkulieren.


Coach Schnepper änderte seine Anfangself gegenüber dem 1:1 in Arheilgen auf drei Positionen: Daniel Hauer und Willi Hübner rutschten wieder in die Startformation, während mit Ismail Karaahmetoglu eine kurzfristige Verpflichtung Premiere im RSV-Dress feierte. Pünktlich zum Anstoß nahm die zuvor heftig scheinende Sonne Reißaus und es zogen dunkle Wolken über dem „Roten Berg“ auf, was aber zu Beginn nur die Gästeaktionen erhellte. Nach zwei „Halbchancen“ glückte dem RSV eine erhofft frühe Führung. Rudi Hübner „stibitzte“ den Ball vom sichtlich angeschlagenen Benjamin Bittner (wurde kurz darauf ausgewechselt), und bediente den besser postierten Onur Inan, der aus kurzer Entfernung Ex-Germanenkeeper Max Kögler keine Abwehrchance gestattete.


Zehn Minuten darauf brandete erneut Jubel bei der Pfungstädter Fraktion auf. Wiederum war Rubi Hübner der Wegbereiter. Seinen Schuss konnte Kögler zunächst parieren, doch der Abpraller landete beim entschlossen einnetzenden Vito Lamaruggine. Mit der überraschenden Zweitorevorlage zeigte sich neben den Gastgebern nur einer nicht einverstanden: Der Wettergott. Plötzlich goss es aus Kübeln und als sich auch noch Blitz und Donner hinzu gesellten, unterbrach Schiedsrichter Jörg Ballweg korrekterweise die Partie.


Die ungewollte viertelstündige Verschnaufpause half lediglich den Mühltalern. Während die Germanen ihren Rhythmus verloren, fand der zuvor fast wie gelähmt wirkende Platzhirsch seine Linie. Allerdings benötigte der SVT gütige Mithilfe für das Anschlussverfahren. Nach einem weiten Pass Richtung Fünfmeterraum waren sich Schlussmann Jonas Iser und sein Vordermann Michael Bodnar nach dem Motto „Nimm Du ihn, ich hab ihn sicher“ uneinig und Bodnar köpfte die Pille unglücklich über seinen Goalie in die eigenen Maschen.


Unmittelbar vor dem verspäteten Halbzeitgong stand es 2:2. Sahin Aykir hatte nach einer Kopfballvorlage freie Bahn und egalisierte das Ergebnis, das vielleicht keiner Seite etwas nutzte. Nach dem Wiederbeginn überschatteten viele Fouls das Geschehen, was auf Kosten der Torgefahr ging. Der Referee zückte insgesamt elf gelbe Karten – davon acht für die Germanen!


Erst in der Schlussphase häuften sich wieder die Chancen, wobei sich die Gastgeber diesbezüglich ein Plus erarbeiteten. Doch die RSV-Defensive verteidigte aufopferungsvoll das Remis und versuchte auf den letzten Metern selbst, den so wichtigen Lucky Punch zu markieren. Dabei rückte Abdurrahman Yavas in den Fokus. Sein Fall im Strafraum wertete der Unparteiische aber nicht als ahndungswürdig und sein Schuss stellte Kögler vor keine größeren Probleme. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden.


Aufstellungen

Kögler, Kernchen, Bittner (11. Binneberg), Schuster, Sahin (61. Kunz), Dolejsky, Conradt, Brink, Ioannidis (83. Förster), Aykir, Maas

Iser, Bodnar, Hauer, Cetin, Louzari, W. Hübner, Bräutigam, Karaahmetoglu (45. + 13 Yavas), Inan (61. Laston), Lamaruggine (75. Karaahmetoglu, 89. Lamaruggine), R. Hübner


Tore

0:1 Inan 10. 0:2 Lamaruggine 20. 1:2 Eigentor Bodnar 45. + 6 2:2 Aykir 45. + 15


Schiedsrichter

Ballweg, Zwingenberg


Gelbe Karten

Kernchen, Sahin, Maas / Hauer, W. Hübner, Cetin, Bräutigam, Karaametoglu, R. Hübner, Laston, Yavas


Die Höhepunkte auf FuPa-TV

Bilder vom Spiel


Probieren wir die Tabellenarithmetik aus germanischer Sicht zu erklären. Aktuell ist der RSV aufgrund des 4:1 vom SV Hahn bei Opel Rüsselsheim (also das direkte Duell zweier Konkurrenten) auf Relegationsplatz Vierzehn abgerutscht. Der TSV Trebur (16.) steht seit heute als zweiter Absteiger neben der in der Winterpause zurückgezogenen Weiterstädter Italia fest. Auf dem dritten direkten Abstiegsrang sitzt der SC Opel (zwei Punkte weniger als die Germanen). Weil der RSV zum Showdown am 28. Mai noch drei Zähler kampflos zugesprochen bekommt, kann man nur noch direkt absteigen, falls Rüsselsheim seine beiden restlichen Begegnungen (in St. Stephan und gegen Seeheim) gewinnt. Das wäre also das angesprochene Worst Case Szenario.


Dagegen ist die direkte Rettung in weite Ferne gerückt. Gernsheim hat nach dem 4:3 gegen Seeheim drei Punkte mehr und weist die besseren direkten Vergleichswerte auf (das Torverhältnis zählt bekanntlich im Falle einer Punktgleichheit am Saisonende nicht). Deshalb kann der RSV die Concorden (12.) nicht mehr überrunden. Bleibt noch unser Nachbar SV Hahn (13.), der aktuell um einen Zähler besser aufgestellt ist und unter Berücksichtigung des kampflosen germanischen Zuwachses zum Showdown noch einen Sieg aus seinen beiden Spielen gegen Türk Gücü und in Büttelborn benötigt, um den RSV auf Distanz zu halten. Also nur wenn der SVH zweimal patzt bzw. nicht gewinnt, gäbe es ein germanisches Happyend auf dem Sofa.


Diese diverse Möglichkeiten sind nach unserem Kenntnisstand des Regelwerks geschildert - also ohne endgültige Gewähr. Auf jeden Fall werden wir die Geschehnisse auf den anderen Schauplätzen an den letzten beiden Spieltagen natürlich verfolgen. Erst dann kann ein Resümee gezogen werden.

 
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