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Spielberichte

Ein wenig schmeichelhaft, aufgrund des großes Kampfgeistes und der mannschaftlichen Geschlossenheit aber auch nicht unverdient, hat der RSV Germania 03 am Sonntagnachmittag bei seinem viertletzten Kreisoberligasaisoneinsatz einen wichtigen Punkt beim Tabellenvierten VfB Ginsheim II erobert.


Damit ist der Rasensportverein seit vier Auswärtspartien ungeschlagen. Die seit der Winterpause aktive „neue Mannschaft“ scheint sich zumindest ergebnistechnisch in der Fremde (sechs errungene Zähler) wohler zu fühlen als im eigenen Wohnzimmer (nur drei Punkte aus vier Begegnungen). Der Kampf um den Klassenerhalt steht fortan auf Messers Schneide. Wahrscheinlich wird sich die künftige sportliche Richtung erst an den letzten beiden Spieltagen entschieden, an denen die Germanen spielfrei zuschauen müssen.


Beim Debütauftritt auf der direkt neben der Autobahn gebauten Sportanlage im Mainspitzdreieck (die früheren Duelle fanden noch auf dem alten VfB-Sportplatz statt) konnte Trainer Oliver Schnepper wieder auf Michael Bodnar und Daniel Hauer für die Anfangsformation zurückgreifen. Außerdem rückten gegenüber dem 1:2 vor Wochenfrist gegen Modau Dario Bianco und Onur Inan in die Startelf. Die Hausherren liefen auf dem Kunstrasengeläuf mit einer blutjungen Mannschaft auf. Sieben Kicker des Jahrgangs 1998 standen im VfB-Kader.


Entsprechend forsch begannen die Gastgeber und versuchten, mit einem enormen läuferischen Pensum die Germanen unter Druck zu setzen. Die optische Überlegenheit des Favoriten war vom Fleck weg nicht zu übersehen, aber die erfahrene Defensivabteilung rechtfertigte ihren Status als RSV-Prunkstück der vergangenen Wochen und hielt den Laden relativ souverän dicht. Auf der anderen Seiten lauerte man auf Konter, aber trotz guter Ansätze versandete meist der finale Pass.


Eine gute Möglichkeit bot sich den Schützlingen von Oliver Schnepper, um sogar eine Pausenführung zu verbuchen. In der 36. Minute behauptete Rudi Hübner den Ball und erspähte, dass der Keeper zu weit vor seinem Kasten stand. Der Abschluss aus fast vierzig Metern Entfernung rauschte nur haarscharf am Ziel vorbei.


In der Anfangsphase der zweiten Hälfte gerieten die Germanen dann mehr und mehr in die Bredouille. Ginsheim belagerte den „Pungschter“ Sechzehner. Wenn der Ball allerdings den Weg in den Strafraum fand, wurde er in der Regel eine fette Beute der aufmerksamen Abwehrriege. Entlastung fand jetzt nur noch selten statt. Zwei von Yavas und Rudi Hübner abgefeuerte Schüsse entpuppten sich als die einzigen Möglichkeiten für einen „Dreier“. So verlegte man sich ganz auf die Sicherung des Remis.


Auch in der fast siebenminütigen Nachspielzeit brannte trotz einiger VfB-Freistöße aus gefährlichen Positionen nichts mehr an. Die Zugabe war berechtigt, weil sich Ginsheims Schlussmann Sasa Savic Mitte des zweiten Abschnitts schwer am Knie verletzte (auch von germanischer Seite gute Besserung) und trotz längerer Behandlung ausgewechselt werden musste. Frei nach Huub Stevens stand die Null für den Rasensportverein. Und das erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit und kurioserweise gegen den gleichen Herausforderer (Hinspiel 2:0 pro RSV).


Fünf Runden vor Kehraus, an denen man nur noch an den kommenden drei aktiv teilnimmt (auf den Zielgeraden zweimal spielfrei), ist die Jagd nach dem Klassenerhalt spannender denn je. Aktuell sind die Germanen wegen des besseren direkten Vergleichs gegenüber dem punktgleichen SV Hahn, der allerdings eine Partie weniger ausgetragen hat, auf dem Relegationsplatz beheimatet. Das rettende Ufer ist zwei Zähler entfernt. Am kommenden Sonntag (30.04.) steigt bereits das letzte Saisonheimspiel (15Uhr gegen Dersim Rüsselsheim), ehe es Richtung Arheilgen und Traisa auf Reisen geht und danach die Rolle des tatenlosen Zuschauers beginnt. Aus den drei Spielen muss ungeachtet der Gütequalität der Herausforderer noch viel Proviant her, um beim Showdown „nicht auf dem Sofa“ abzusteigen.


Aufstellungen

Savic (67. Erb), Carbone, Fukuhara, Wagner, Manneck, Stein (64. Karatas), Schmitt (64. Wolf), Takiya, Harth, Raspaglia, Wein

Iser, Bodnar, Hauer, Cetin, Louzari, Bianco (87. Inan), W. Hübner, Bräutigam (84. Laston), Yavas (90. Bräutigam), Inan (57. Lauria), R. Hübner


Schiedsrichter

Rauschenberg / Frankfurt


Gelbe Karten

Wager, Takiya / Iser, Hauer, Bräutigam, Inan, Yavas


Besonderes

Gelb-Rot W. Hübner (RSV) 90. + 4


Höhepunkte auf FuPa-TV

Bilder vom Spiel

 

Gästekurve im Mainspitzdreieck


 
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