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News - Fussball

Sicherlich hat er schon spektakulärere Tore in seiner langen Karriere (u.a. beim SV98 in der Dritten Liga) erzielt. Nichtsdestotrotz war Blitztransfer Rudi Hübner am Sonntagnachmittag nach gut einer Stunde Spielzeit zur Stelle, um den Ball zum entscheidenden 2:1 für den RSV Germania 03 bei der Spvgg Seeheim-Jugenheim über die Linie zu drücken und drei Big Points für den heißen Klassenerhaltskampf in der Kreisoberliga zu sichern.


Apropos heiß: Am bislang wärmsten Tag des Jahres staunte manch einer der Zuschauer in Seeheim nicht schlecht, als der Platzansager bei der Vorstellung des RSV-Teams die Nummer Siebzehn vorlas. Erst am Freitag einigte sich Rudi Hübner nach einem hartnäckigen Werben von Mannschaftskapitän Willi Hübner (im „normalen Leben“ Bruder des Neuzugangs) und Coach Oliver Schnepper mit den Vereinsoffiziellen auf eine Zusammenarbeit für die verbleibenden sechs Begegnungen bis Saisonende. Der Stürmer war seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr aktiv (zuletzt in der Saison 15/16 für den SV Wiesbaden, der sich nach der Runde freiwillig von der Hessenliga abmeldete). Ungeachtet des Trainingsrückstandes warf Ollie Schnepper aufgrund der personellen Offensivnot (Vito Lamaruggine ist nach seiner roten Karte gegen St. Stephan für vier Partien gesperrt) den neuen Hoffnungsträger selbstredend sofort ins kalte Wasser.


Vorbereiter & Knipser: Brüderlich vereint zum Erfolg in Seeheim: "The Hübners"



Neben Rudi rückten auch Pasquale Lauria und Michael Correa Azevedo in die Anfangself und letztgenannte Nominierung machte sich bereits in der vierten Minute bezahlt. Nach einer Hereingabe behielt Azevedo im Sechzehner die Übersicht und bugsierte die Kugel in die Maschen. Leider hielt der Jubel über die schnelle Führung nur rund sechzig Sekunden an. Eine Seeheimer Flanke brandete in den brenzligen Raum. Kein Germane fühlte sich für Stefan Pfeiffer zuständig und dieser durfte unbedrängt zum raschen Ausgleich einköpfen.


Doch der Rasensportverein zeigte sich unbeeindruckt von dem Dämpfer. Toni Verardi hätte die Gäste im Alleingang wieder nach vorne bringen können, doch sein Schusshattrick  zischte jeweils knapp am Kasten vorbei. Danach meldeten sich wieder die Hausherren zu Wort, aber auch Goalgetter Torben Desch trank wohl vor dem Abpfiff zu wenig Zielwasser und donnerte die Pille über das Gehäuse. Die nächste Chance bot sich wieder den gefährlicher und zielstrebiger wirkenden Germanen. Beinahe wäre das blau-weiße Tordebüt von Rudi Hübner schon vor dem Seitenwechsel fällig gewesen, doch nachdem er den Keeper austanzte, war der Winkel zu spitz und ein Seeheimer konnte auf der Linie klären.


Die erste Hälfte kostete unter der Hitzeglocke viel Kraft. Das merkte man beiden Seiten zu Beginn des zweiten Abschnitts an, Die Anzahl der Strafraumszenen schraubte sich zurück. Bis zur 63. Minute: Ein Pass von Willi Hübner fand den Weg zu seinem Bruderherz, weil sich zwei Seeheimer uneins waren. Nach dem Motto „Wenn zwei sich streiten, freut sich der lachende Dritte“ beförderte Rudi Hübner die Pille zu seiner germanischen Budenpremiere in die Maschen. Zweifellos eine seiner leichtesten Vollstreckungen während seiner Laufbahn, dafür umso wertvoller.


In der restlichen Periode versuchte der zuletzt dreimal siegreiche Platzhirsch, noch einmal zurückzukommen und seine Serie zu retten. Aber die langen Bälle Richtung Strafraum wurden eine fette Beute des überragenden Michael Bodnar (kickte schon in den Spielzeiten 07/08 & 08/09 zusammen mit Rudi Hübner bei den Darmstädter Lilien), der praktisch jede Flugbahn richtig antizipierte und säuberte. Der zweite Fels in der Brandung war sicherlich Willi Hübner, dessen Lauf- und Einsatzpensum ein Sonderlob verdient. Überhaupt fightete jeder Germane bis an die Schmerzensgrenze, was einige Krämpfe dokumentierten. Seeheim gelang es nicht mehr, das blau-weiße Bollwerk auszuhebeln und so schaufelten die Germanen auf der finalen Rille den sicherlich nicht unverdienten „Dreier“ im Kollektiv nach Hause.


Abgekämpft nach dem Schlusspfiff



Wie wichtig der erste Auswärtssieg seit Oktober 2016 (damals noch mit der „alten Mannschaft“ unter der Regie des kurz darauf beurlaubten Ben Talib 2:1 in Modau) war, zeigen die Ergebnisse auf den anderen Schauplätzen. Alle Konkurrenten konnten ebenfalls zulegen. Nur der SV Hahn zwangsbedingt nicht (spielfrei), weshalb der RSV im Klassement eine Position nach vorne auf den Relegationsrang hüpfte (allerdings mit einer mehr ausgetragenen Begegnung als unser Nachbar). Von einer tabellarischen Entspannung kann also keine Rede sein. Dennoch war der Erfolg in Seeheim natürlich Balsam für die Seele vor den noch ausstehenden fünf Aufgaben. Die nächste davon muss erst am übernächsten Donnerstag (20. April) gegen die SG Modau in der SGD Arena gelöst werden. Über Ostern gilt es, den Akku für den spannenden Endspurt aufzuladen.


Aufstellungen

T. Gebert, Satac (46. Tews), Roozi (60. Schmitt), El Zaidi, Küster, Ehmig, Pfeiffer, Besso, Mohr, Batt (78. Sarac), Desch

Iser, Bodnar, Hauer, W. Hübner, Cetin, Louzari, Verardi (24. Bianco), Bräutigam (70. Verardi), Azevedo (80. Yavas), R. Hübner (90. Lauria), Lauria (74. Laston)


Tore

0:1 Azevedo 4. 1:1 Pfeiffer 5. 1:2 R. Hübner 63.


Schiedsrichter

Karanovic (Lampertheim)


Gelbe Karten

Roozi, Pfeiffer / W. Hübner, R. Hübner, Cetin

 

Die Highlights auf FuPa-TV


Bilder vom Spiel Teil 1


Bilder vom Spiel Teil 2


 
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