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Spielberichte

Wieder nur ein Gegentor kassiert. Auf die Defensivabteilung war bis auf eine Ausnahme erneut Verlass. Weil aber über der Sturm- und Drangabteilung ein laues Lüftchen wehte, schluckte der RSV Germania 03 am Sonntagnachmittag nach zuvor drei unbezwungenen Partien eine bittere Derbypille und musste sich dem SV St. Stephan mit 0:1 beugen.

 

Außer in den ersten zwanzig Minuten konnte man in der SGD Arena den Unterschied zwischen einem Aufstiegsaspiranten und einem Abstiegskandidaten nicht auskundschaften. Nachdem der Favorit seinen Anfangselan mit dem (wie sich später herausstellte) Tor des Tages belohnte, hielten die Germanen kampfstark dagegen und besaßen eine Riesenausgleichsmöglichkeit. Auch nach dem Seitenwechsel stand das Match spitz auf Knopf. Allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung: Spätestens in Strafraumnähe war der Rasensportverein mit seinem Latein meist am Ende, so dass der SVS, der selbst im Vorwärtsgang vieles schuldig blieb, seinen Arbeitssieg über die Runden schaukeln konnte.


Gegenüber dem 1:1 in Hahn änderte Trainer Oliver Schnepper teils zwangsbedingt wegen erkrankten und angeschlagenen Spielern seine Startelf auf drei Positionen. Dario Bianco, Dennis Bräutigam und Antonio Verardi rückten in die Mannschaft. Die Auftaktperiode ging an den Gast und nach einer guten Viertelstunde passierte das, was die germanischen Recken unbedingt verhindern wollten: Einen frühen Rückstand. Eric Barczak setzte sich am rechten Flügel gegen drei Gegenspieler durch und seine Hereingabe stocherte Ilyas Karsen unbedrängt über die Linie.


Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass sich diese Aktion prinzipiell als einzige Szene einprägte, in der die germanische Abwehrriege nicht im Bilde war. Umso bitterer, dass beim Kehraus dennoch null Profit auf dem blau-weißen Konto landete. Schon sieben Minuten nach dem Dämpfer hätte der Ausgleich fallen müssen. Onur Inan steckte den Ball geschickt zu Vito Lamaruggine durch, der alleine vor Keeper Emrah Ülgen nicht selbst abschloss, sondern einen Querpass zum besser postierten Dennis Bräutigam wählte. Leider entpuppte sich das Zuspiel als zu ungenau und so verpuffte der Hochkaräter im Nirwana.


Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte rochen die Germanen mehrfach an der Egalisierung, doch die Verwertungsversuche scheiterten an einem Mix aus überhasteten Schüssen und im Weg stehenden SVS-Körperteilen. Nach dem Wiederanstoß blockte Michael Bodnar zunächst ein mögliches 0:2 ab. Bodnar und Daniel Hauer schotteten auch in der Folge alle Gästebemühungen ab und schlugen viele lange Bälle Richtung gegnerische Gefahrenzone, die allerdings von ihren Teamkameraden zu selten verarbeitet werden konnten.


Nach einer Stunde verpasste Pasquale Lauria das 1:1. Es war die letzte Möglichkeit, um einen Punkt zu retten. Obwohl die RSV-Kicker unermüdlich rackerten, kam das Kreieren von Torchancen nicht über den Ansatz hinaus. Coach Schnepper wechselte munter durch, auch um die Kräfte einzuteilen und eine drohende Ampelkarte zu vermeiden. Trotzdem traf die Germanen dieses Platzverweis-Los (Gelb-Rot Willi Hübner). Im Unterzahl war es selbstredend noch schwieriger, die sattelfesten SVS-Defensivkünstler auszuhebeln. St. Stephan verwaltete geschickt seinen knappen Vorsprung und ließ nichts mehr anbrennen.


Zum ergebnistechnisch gebrauchten Nachmittag gesellte sich auch noch eine knallrote Karte für Lamaruggine. Unmittelbar danach pfiff Schiedsrichter Budak ohne Nachspielzeit ab und besiegelte die vermeidbare Niederlage, welche die Klassenerhaltsaktien etwas tiefer in den Keller sacken lässt. Aufgrund des 4:0-Coups des SV Hahn in Traisa stürzten die Germanen wieder auf einen direkten Abstiegsplatz hinunter und haben am kommenden Sonntag bei der momentan auf der Überholspur fahrenden Spvgg Seeheim-Jugenheim (feierte zuletzt drei Siege hintereinander) wiederum eine sehr hohe Hürde vor der Brust (Anstoß 15Uhr).


Aufstellungen

Iser, Bodnar, Hauer, Hübner (52. Lauria), Cetin (80. Dzananovic), Louzari, Bianco (88. Cetin), Verardi (71. Inan), Bräutigam, Inan (54. Hübner, 75. Laston), Lamaruggine

Ülgen, Mathes, Bender (56. Rogler), Ehmann, Deusser, Braun, Joswig, Schmitt (79. Rüzgar), Barczak, Storz, Karsen (64. Prce)


Tor

Karsen 16.


Schiedsrichter

Budak (Mainz-Kastel)


Gelbe Karten

Cetin, Inan, Louzari / -


Besonderes

Gelb-Rot Hübner 75.; Rot Lamaruggine 90. (beide RSV)

 

Bilder vom Spiel auf FuPa

Die „gewohnte Liveübertragung“ fiel diesmal wegen einem technischen Defekt der Kamera leider aus

 
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