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Spielberichte

Der RSV Germania 03 hat am Sonntagnachmittag sein Minimalziel erreicht und mit einem 1:1 beim SV Hahn den geographischen respektive tabellarischen Nachbarn im Kampf um den Kreisoberligaklassenerhalt auf Distanz gehalten. Damit setzte das Team von Oliver Schnepper seine Miniserie fort und ist drei Runden unbezwungen.

 

Zwölf Minuten fehlten dem Rasensportverein im schmucken „Honer“ Sportpark, um nach dem 3:1 am letzten Sonntag gegen Trebur auch im zweiten „Kellerthriller“ gegen einen unmittelbaren Kontrahenten die volle Beute zu verbuchen. Im Gesamtfazit ist das Remis allerdings als leistungsgerecht einzuordnen. Die Gäste aus der Kernstadt stellten in der ersten Hälfte das bessere Kollektiv und nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren nach einer Tempoverschärfung am Drücker. Mit dem einen Punkt können aktuell allerdings die Germanen wohl besser leben.


Bei herrlichstem Frühlingswetter, das viele RSV-Fans (ungefähr ein Drittel der insgesamt rund 220 Zuschauer) zu einer Fahrradtour über den Autobahnbuckel in den Stadtteil animierte, lautere das „Zauberwort“ vor dem Anpfiff schlicht und einfach „Gude“. Vor allem die älteren Derbykiebitze kennen und schätzen sich ungeachtet aller lokalen Rivalität seit Jahrzehnten. Ganz zu schweigen von den beiden Übungsleitern. Schließlich stand Oliver Schnepper im Hinspiel noch beim SVH in der Verantwortung und Robert Schmidt trug zwischen 2008 und 2013 119mal das blau-weiße Gruppenligatrikot.


Mit nur einer personellen Startelfveränderung gegenüber dem Big Point – Duell Nummer Eins gegen Trebur (Markus Laston für Dario Bianco) übernahmen die Germanen gleich das optische Zepter. Bereits in der vierten Minute bot sich Michael Bodnar eine Riesenchance (donnerte einen Abpraller knapp am rechten Pfosten vorbei). 360 Sekunden später hätte es hüben wie drüben klingeln können. Erst rettete RSV-Keeper Jonas Iser per Faustparade und im Gegenzug verfehlte Vito Lamaruggine haarscharf den Kasten.


Insgesamt entwickelte sich wie erwartet eine kampfbetonte Auseinandersetzung, in der die Germanen den gepflegteren Ball spielten. In der 21. Minute rasselten im Hahner Sechzehner Marc Scherer und Lamaruggine zusammen. Schiedsrichter Ballweg deutete nach kurzem Zögern auf den Punkt, was heftige Proteste beim grün-weißen Platzhirsch nach sich zog. Onur Inan schaltete intern alle Reklamationen aus und versenkte nervenstark den Strafstoß mal so was von unhaltbar. Bis zur Pause hatte die Gästedefensive kaum Probleme, die bis dato harmlosen SVH-Angriffe zu unterbinden, während man bei zwei, drei weiteren Gelegenheiten eine höhere Vorlage versäumte.


Nach dem Seitenwechsel änderten sich peu á peu die Kräfteverhältnisse. Hahn wurde mutiger und forcierte seine Offensivbemühungen, ohne allerdings wirkliche Torgefahr auszustrahlen. Im Umkehrschluss sorgten die Germanen nun zu selten für Entlastung und verursachten zu viele „einfache“ Freistöße. Einer davon mündete in der 78. in einem Strafraum-Tohuwabohu, das dem SVH-Joker Patrick Saur (gerade mal neun Minuten mit von der Partie) einlud, die Pille mit aller Brachialgewalt aus wenigen Metern Entfernung im Netz zu versenken.


Auf den Dämpfer antwortete die Germania postwendend, aber nach einer Attacke an Onur Inan wollte der Referee dem RSV wohl keinen zweiten Elfmeter zuschanzen. Auf jeden Fall war diese Aktion weitaus ahndungswürdiger wie im ersten Abschnitt. In der Schlussphase fahndeten beide Seiten noch einmal nach dem Lucky Punch, aber weder hüben wie drüben konnte dieses Unterfangen realisiert werden.


So endete das trotz einiger Hitzigkeiten insgesamt faire Derby („nur“ vier gelbe Karten) mit einem Unentschieden, dank dem der Rasensportverein im KOL-Klassement die Relegationsstufe Vierzehn verteidigte (zwei Zähler vor den Hahnern auf dem ersten direkten Abstiegsrang). Wie schon erwähnt: Mit vier Punkten aus den zwei zurückliegenden „Sechspunktespielen“ dürfen die Germanen vor der nächsten schweren Aufgabe am kommenden Sonntag gegen den SV St. Stephan (Anstoß 15Uhr in der SGD Arena) zufrieden sein. Und im Sportpark zu „Ho“ ließ man mit „einigen“ Gerstenkaltschalen in geselliger Runde unter alten Kameraden das Lokalduell ausklingen, ehe es zurück über die „Brigg“ nach „Pungscht-Downtown" ging. Natürlich erneut mit der auch als Abschiedsgruß gültigen Metapher „Gude“.


Aufstellungen

Jakob, Scherer (54. Judge), Merschroth, Meixner, Slotos, Schmidt, Scherf, A. Bilgin (69. Saur), Ulrich (57. Eiffler), D´Addona, F. Bilgin

Iser, Bodnar, Hauer, Hübner, Cetin, Louzari, Laston (64. Verardi), Yavas, Inan, Lamaruggine (90. Bianco), Lauria (52. Azevedo)


Tore

0:1 Inan 23. FE 1:1 Saur 78.


Schiedsrichter

Ballweg (Zwingenberg)


Gelbe Karten

Scherer, Scherf / Hauer, Cetin


Besonderes

SVH-Tausendsassa Rainer „Törtche“ Starck verdiente sich Kilometergeld, weil er gefühlte fünfzig Mal den Ball aus dem anliegenden Rapsfeld fischen musste


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