Get Adobe Flash player
Termine
Letzter Monat November 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 44 1 2 3 4
week 45 5 6 7 8 9 10 11
week 46 12 13 14 15 16 17 18
week 47 19 20 21 22 23 24 25
week 48 26 27 28 29 30
Login



Suchen nach ...

 

Spielberichte - Herren I

Nichts neues im germanischen Gruppenligalager: Der RSV Germania ging auch im sechsten Vergleich gegen das tabellarische Topptrio leer aus. Nach dem 1:2 am Sonntagnachmittag in Fürth sind die Aufstiegsambitionen angesichts von zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur noch sechs ausstehenden Spielen prinzipiell zu den Akten gelegt.

 

 

Im Odenwald musste Trainer Markus Ahlf zwar mit Ali Krasniqi (verletzt) und Dennis Bender (beruflich verhindert) auf zwei wichtige Mannschaftseckpfeiler verzichten (für die beiden rückten Avni Krasniqi und Prince Boateng in die Startformation), dennoch ist die insgesamt schwache Vorstellung im als „Match der letzten Chance“ apostrophierten Spitzenspiel nicht zu entschuldigen. Nach einem ganz mauen Start kamen die Germanen zwar besser in die Gänge und produzierten ein deutliches Ballbesitzplus, doch das optische Übergewicht stand in keiner Relation zu den harmlosen Offensivbemühungen und eklatanten technischen Fehlern, die den Hausherren immer wieder zu seinen gefürchteten Kontern einluden. Deshalb gab es an der verdienten Niederlage auch nichts zu deuteln.

 

Vor allem in den ersten fünfundzwanzig Minuten standen die Germanen praktisch neben sich. Nicht eng genug am Gegenspieler und viel zu behäbig im Aufbauschema ließen sich der blau-weiße Gast den Schneid abkaufen. Fürth nutzte dies weidlich aus und erarbeitete sich zwei gute Chancen, die von Michael Halt (Fußabwehr gegen Christoph Ihrig) und Eric Huxhorn (blockte einen Schuss von Kai Bachert ab) vereitelt wurden. Aber in der 17. Minute zappelte der Ball fast folgerichtig im Netz. Erdem Erdogan schlug einen weiten Freistoß an den langen Pfosten, wo Frank Ester unbehelligt einköpfen durfte. Erst nach dem Einschlag wachte der Rasensportverein auf und nahm mit Verspätung am Geschehen teil. Und siehe da, plötzlich brannte es auch im Fürther Strafraum, ehe eine unerklärliche Situation in der zeitigen negativen Vorentscheidung mündete. Nach einer Flanke von Bilo Yagiz köpfte Prince Boateng auf den Kasten. Im Verbund mit einem seichten Aluminiumkuss lenkte Keeper Pascal Schmidt das Leder mit den Fingerspitzen über die Latte. Folgerichtig gab es eine Ecke pro Pfungstadt und zehn Sekunden später landete die Kugel tatsächlich in den Maschen – allerdings auf der anderen Seite (!!). Die Germanen vergaßen jegliche Absicherung und fingen sich einen schnellen Gegenstoß ein. Frank Ester bediente Marcel Meister und dieser hatte keine Mühe, zum 2:0-Pausenstand einzuschieben.

 

Nach dem Seitenwechsel schwor sich das blau-weiße Ensemble auf eine Wende ein, doch es blieb weiter vieles Stückwerk. Was nützt alle Dominanz, wenn der Gegner immer wieder bedrohlich im germanischen Hoheitsgebiet auftauchen durfte? Einen Zusammenprall zwischen Michael Halt und Christoph Ihrig ahndete der Schiedsrichter als Regelwidrigkeit, aber zum Glück semmelte Marcel Meister den Elfer weit am Ziel vorbei. Zwei Drittel der Distanz waren absolviert, als Markus Ahlf „die Faxen dick hatte“ und einen dreifachen Wechsel vollzog. Doch die Möglichkeiten hatten fortan lediglich die Fürther und nur deren Unzulänglichkeiten im Abschluss bzw. das sichere Zupacken von Michael Halt verhinderten einen dritten Gegentreffer. Erst in der Schlussphase rochen die Germanen am Anschluss. Pascal Schmitt meisterte die Versuche von Prince Boateng und Stephan Bode, ehe Teamkapitän Robert Schmidt eine Flanke von Ankido David zum 1:2 einköpfte. Leider hatte der Referee kurz zuvor schon die kurze Nachspieldauer avisiert und so blieb keine Zeit mehr für ein zweites Erfolgserlebnis.

 

Nach der vierten Pleite in Serie gegen den „Angstgegner“ FC Fürth ist also der Aufstiegszug so gut wie ohne germanische Beteiligung abgefahren. Sogar der vierte Tabellenplatz ist passé (jetzt „nur“ noch Fünfter). Nun stehen vier Prüfungen gegen Abstiegskandidaten auf dem Fahrplan, in denen es noch einmal die Kräfte zu bündeln gilt. Los geht es am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den TSV Langstadt in der SGD Arena (Anstoß 15Uhr).

 

Aufstellungen

Schmitt – Arras, Türkay, Zeiss, Bauer – Erdogan, Blaha, Meister (90. Lammer), Ester, Bachert – Ihrig (83. D. Kaffenberger)

Halt – Manuel Meixner (60. Huber), Schwinn, Bode, Huxhorn – Schmidt, Avni Krasniqi (60. Schaffner) – Burbach (60. Allmann), Yagiz, David - Boateng

 

Tore

1:0 Ester 27. 2:0 Meister 31. 2:1 Schmidt 90.

 

Zuschauer

200

 

Schiedsrichter

Soldevilla (Mühlheim)

 

Gelbe Karten

Schmidt

 

Besonderes

Meister (FC) schießt FE neben das Tor 52.

 

Berichte vom 28. Spieltag auf Ballraum:

http://www.ballraum.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6126:gl-28-spieltag-f%C3%BCrth-sch%C3%BCttelt-pfungstadt-ab-%E2%80%93-trotz-personeller-%C3%BCberzahl-setzt-sich-messels-negativlauf-fort-das-22-im-kellerderby%E2%80%9C-hilft-keinem-auf-die-spr%C3%BCnge&Itemid=538

 

Spielbericht ODW-Zeitung:

http://www.wnoz.de/index.php?&kat=117&artikel=110013722&red=27&ausgabe=

 

Die 1-B-Mannschaft des RSV Germania kassierte trotz einer Leistungssteigerung die vierte Niederlage am Stück in der Kreisliga A (0:2 beim FC Alsbach II) und muss weiter um den Ligaverbleib bangen. Die Schützlinge von Aydin Kurt haben jetzt vierzehn Tage Zeit, um den Akku wieder aufzuladen. Am kommenden Wochenende ist man spielfrei, ehe am 29. April der Gang zu der KSG Brandau ansteht.

 

 

 

 

 

 
Unsere Partner

 

ESD Energiesysteme Deutschland GmbH

 

Fotogalerie
Besucherzähler
Heute94
Gestern123
Woche393
Monat1348
Seit 1.1.07713217
Statistik
Benutzer : 21
Beiträge : 909
Weblinks : 34
Seitenaufrufe : 8143215