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Spielberichte - Herren I

Der RSV Germania bleibt auch nach dem sechsten Auftritt im Gorxheimertal und im siebten Gruppenligamatch hintereinander ungeschlagen. Doch über die Fortsetzung der Positivläufe konnte sich nach dem Kehraus am Sonntagnachmittag kaum jemand aus dem blau-weißen Lager freuen, denn in der 88. Minute führte eine Unachtsamkeit zum späten 1:1-Ausgleich für die Gastgeber.

 

Vor den beiden Schlagerspielen gegen das Führungsduo wollte das germanische Team auch die hohe Auswärtshürde an der hessisch-baden-württembergischen Grenze ohne Schrammen überspringen. Trainer Markus Ahlf ging dieses Unternehmen nach dem Motto „Never change a winning Team“ mit der identischen Anfangsformation wie beim 6:1 gegen ET Wald-Michelbach II an. Der erste Abschnitt auf dem Kunstrasen vor der immer wieder imponierenden „Skyline“ des Odenwaldes war sicherlich nichts für Fußball-Feinschmecker, wohl aber für Freunde einer intensiv geführten Auseinandersetzung. Beide Mannschaften schenkten sich rein gar nichts und fighteten verbissen um jeden Millimeter Boden. Es war ein Abnutzungskampf auf Augenhöhe. Im Mittelpunkt standen die Defensivabteilungen, die hüben wie drüben nicht einmal den Hauch einer Torchance gestatteten.

 

Zur zweiten Hälfte öffneten die Kontrahenten dann etwas das Visier. In der 48. Minute gab es den ersten großen Aufreger, als Christian Murr aus 25 Metern einen Freistoß Richtung Germanentor lenkte. Der Ball zischte an Freund und Feind vorbei und landete letztendlich am Aluminium. Auch der RSV ließ nun öfters sein spielerisches Potenzial aufblitzen und fuhr einige optisch ansehnlich Angriffe – zunächst allerdings ohne die finale Konsequenz. Bis zur 58. Minute: Robert Schmidt donnerte einen Rückpass von Dennis Bender Richtung SVU-Kasten und am langen Pfosten schob Ankido David in aller Gemütlichkeit ein. Der Rückstand schockte sichtlich das Unter-Flockenbacher Ensemble, das zwar bemüht, aber vergeblich versuchte, den sicher stehenden germanischen Riegel auszuhebeln. Auf der anderen Seite schafften es Blau-Weißen nicht, den entscheidenden Konter zu fahren. Dies rächte sich 120 Sekunden vor ultimo, als selbst die heimischen Zuschauer sich schon mit der Heimniederlage anfreundeten. Nach einer weiten Flanke in den Sechzehner stand Tobias Aouini plötzlich alleine auf weiter Flur mit Tobias Malchow und wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Da er „letzter Mann“ war, lauteten die bitteren Konsequenzen rote Karte und Elfmeter. Dominic Bauer zeigte keine Gnade und verwandelte zum 1:1. In Unterzähl hätten die Germanen beinahe noch die passende Antwort parat gehabt, aber Keeper Andreas Götz lenkte in der Nachspielzeit einen Freistoß von Dennis Bender mit letzter Kraft über die Latte.

 

Das Remis ist im Endfazit zwar als insgesamt gerecht einzustufen, aber dennoch aufgrund der späten und überflüssigen Aktion natürlich ärgerlich. Damit belegt der RSV zum siebten Mal hintereinander den vierten Gruppenligaplatz und verpasste sowohl den Sprung auf Rang Drei als auch eine Annäherung zur Relegationsstelle (weiterhin sechs Zähler entfernt). Am nächsten Sonntag kommt es nun zum Schlager und Spitzenspiel gegen Klassenprimus TS Ober-Roden (siehe unten).

 

Unser 1-B-Team ging am Sonntag mit 1:11 bei Croatia Griesheim unter. Einen Spielbericht verkneifen wir uns nach diesem peinlichen Ergebnis. Wiedergutmachung lautet nun die Devise am nächsten Sonntag zum Derby gegen den TSV Eschollbrücken (Anstoß 13Uhr15).

 

Aufstellungen

Götz – Speicher (75. Eg), Zingle, Erdem (36. Spitzer), Saager – Murr, De Angelis, Cule, Malchow – Cin (80. Svijanovic), Bauer

Halt – Manuel Meixner, Aouini, Bode, Huxhorn – Schmidt, Ali Krasniqi (83. Avni Krasniqi) – Burbach (63. Boateng), Bender, David (76. Schwinn)- Yagiz

 

Tore

0:1 David 58. 1:1 Bauer 88. FE

 

Zuschauer

100

 

Schiedsrichter

Konieczny, Wiesbaden

 

Gelbe Karten

Murr / David


Besonderes:

Rot Aouini (RSV) 88.

 

Spielbericht in der „WNOZ“:

http://www.wnoz.de/index.php?&kat=117&artikel=109998576&red=27&ausgabe=


Berichte vom 26. Spieltag auf Ballraum:

http://www.ballraum.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6058:gl-26-spieltag-neun-tore-in-messel-ohne-happyend-f%C3%BCr-die-tsg-ts-ober-roden-baut-vorsprung-wieder-aus-ober-beerbach-und-fehlheim-treten-auf-der-stelle&Itemid=538


Die Floskel „Spiel(e) der Wahrheit“ wird immer wieder im Fußballjargon aus der Schublade gekramt, wenn vorentscheidende und wegweisende Begegnungen vor der Tür stehen. Aber für die nächsten beiden germanischen Prüfungen trifft es dennoch den Nagel auf den Kopf. Nach den Krachern am kommenden Sonntag gegen Spitzenreiter TS Ober-Roden und vierzehn Tage darauf beim Ranglistenzweiten FC Fürth (über Ostern ruht mit Ausnahme des Nachholmatchs Fehlheim gegen Langstadt der Gruppenligabetrieb) wird das Tabellenschema gnadenlos auswerfen, ob der Rasensportverein sich bei dann nur noch sechs ausstehenden Partien noch eine Chance zum Angriff auf Position Eins oder Zwei ausrechnen kann oder die Saisonmesse praktisch gelesen ist. Zum gleichen Zeitpunkt der ersten Halbserie standen die Blau-Weißen auf dem Platz an der Sonne und stürzten aufgrund von zwei 0:1-Niederlagen gegen das Toppduo von den Gruppenligafleischtöpfen ab. Seitdem fungiert der RSV als „Jäger des verlorenen Schatzes“. Vielleicht gelingt ja  in dieser Rolle eher die Verbuchung von Positivresultaten gegen das heiße Aufstiegstandem. Der erste Brocken heißt also am nächsten Sonntag Turnerschaft Ober-Roden. Die Rödermarker kicken erst im zweiten Jahr auf der Bühne des Darmstädter Oberhauses und streben mit Siebenmeilenstiefeln dem größten Triumph der Vereinsgeschichte sprich Einmarsch in die Verbandsliga Süd entgegen. Trainer Zivojin Juskic, seit Rundenbeginn in Amt und Würden, hat die fast nur aus Eigengewächsen bestehende blutjunge Truppe zu einer Spitzenmannschaft geformt, die fast alle statistischen Rekorde hält: Stärkstes Heimteam, sattelfesteste Abwehr, mit Abstand das beste Torverhältnis und der effektivste Sturm  inklusive des erfolgreichsten Klassenknipsers (Yves Böttler mit 30 Buden). Auf den RSV Germania 03 wartet ergo gegen die forschen Youngster eine Mammutaufgabe. Anstoß zu diesem Kracher vor hoffentlich vielen Zuschauern ist am Sonntag um 15Uhr in der SGD Arena.

 
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