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Spielberichte - Herren I

Die Gruppenligamannschaft des RSV Germania 03 bleibt in der neuen SGD Arena ungeschlagen und sammelte am Sonntagabend mit dem zweithöchsten Saisonsieg (6:1) gegen einen vor allem in der Defensivarbeit überforderten Gast von Eintracht Wald-Michelbach II die Punkte Fünf bis Sieben als abschließende Bilanz der Heimspiel-Trilogie auf dem Kunstrasenteppich ein.

 

 

Der Auftrag vor dem Anpfiff war klar: Keine Punkte mehr zu Hause „verschenken“ wie in der Vorwoche gegen den TV Lampertheim. Trainer Markus Ahlf nahm eine Veränderung in der Startelf vor und beorderte Waldi Burbach für Lars Schwinn ins linke offensive Mittelfeld. Die Baustellen des Gegners aus dem Überwald (20 Gegentore aus den letzten fünf verlorenen Auswärtspartien) galt es konsequent zu nutzen. Angriffslust stand deshalb auf der Marschroute. Allerdings auch beim Gast, so dass ein munteres Offensivspektakel um die Ecke sprang.

 

Dass es nach einer Viertelstunde hüben wie drüben noch nicht im jeweiligen Kasten klingelte, war das eigentlich Erstaunliche in der Anfangsphase. Bereits in der dritten Minute hob Dennis Bender den Ball an die Latte. Praktisch im Gegenzug vergaß Eric Huxhorn, die Situation konsequent zu klären, was ETW-Akteur Aldin Rizvanovic in Position brachte. Dessen strammer Schuss knallte gegen den Pfosten und den zweiten Versuch von Miroslav Savanovic entschärfe Keeper Michael Halt, der im ersten Abschnitt mehr zu tun bekam, als ihm lieb war. Der Schlagabtausch ging munter weiter. Alle Torgelegenheiten hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Wegen der eintretenden Dämmerung wurde dann in einer Gemeinschaftsaktion das Flutlicht sowie eine produktivere germanische Zielwassereinnahme aktiviert. Binnen 180 Sekunden sorgten die Blau-Weißen für klare Verhältnisse. Burbach setzte sich auf dem Flügel durch und seine Hereingabe donnerte Ankido David mit viel Schmackes in die Maschen. Wenig später schickte Stephan Bode den germanischen Goalgetter auf die Reise. Bilo Yagiz behielt die Nerven und überlistete ETW-Schlussmann Philipp Meyer. Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel musste der souveräne Goalie Michael Halt noch einmal sein ganzes Können aufbieten und verhinderte mit zwei energischen Zugriffen einen Anschlusstreffer. Das zog Wald-Michelbach wohl endgültig den Zahn. Zur praktisch letzten Aktion des ersten Durchgangs nahm Robert Schmidt einen „Eckenrückpass“ von Bender auf und schweißte die Pille volley in den Giebel.

 

Nachdem der klare Vorsprung zur Pause zu hoch ausfiel, gestalteten sich die Kräfteverhältnisse in der zweiten Halbzeit zu einer einseitigen Angelegenheit. In der 53. Minute wiederholten die Germanen ihr Schema vom Führungstreffer: Waldi Burbach legte auf und Ankido David vollendete. Damit war der Gästewiderstand endgültig gebrochen. Die resignierenden Wald-Michelbacher fungierten fortan nur noch als Pfungstädter Spielball. Nach einem Getümmel im Sechzehner erzielte Eric Huxhorn sein erstes Saisontor. Weitere Hochkaräter wurden teilweise fahrlässig verschleudert, ehe der eingewechselte Avni Krasniqi sich gegen drei Gegenspieler behauptete und Bilen Yagiz bediente. Der Gruppenligatorschützenkönig der vergangenen Saison lochte zum achtzehntenmal in der laufenden Runde ein und traf damit in den vergangenen sechs Begegnungen immer ins Schwarze. Jannik Oberle betrieb in der Schlussphase mit einem unhaltbaren Distanzschuss dann noch Wald-Michelbacher Ergebniskosmetik.

 

Nach dem kleinen Scheibenschießen sind die Germanen das erfolgreichste Gruppenligateam in 2012 (vier Partien, zehn Punkte, 14:4 Tore). Insgesamt beläuft sich die ungeschlagene Serie jetzt auf sechs Begegnungen (sechzehn Zähler, 24:5 Treffer). Ähnlich gut lief es auch in der Vorrunde gegen die gleichen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, ehe gegen die Konkurrenten aus der Bel Etage die große Ernüchterung folgte. Die Blau-Weißen sind also vor den „Wochen der Wahrheit“ gewarnt. Aktuell belegt der Rasensportverein fortan die vierte Gruppenligastelle (sechs bzw. sieben Punkte Rückstand auf die beiden Plätze an der Sonne).

 

Aufstellungen

Halt – Manuel Meixner (60. Boateng), Aouini, Bode, Huxhorn – Schmidt (70. Schwinn), Ali Krasniqi – Burbach, Bender (80. Avni Krasniqi), David - Yagiz

Meyer – Tunca, Erac, Metz, Da Silva (46. Nesust) – Oberle, Rizvanovic, Sadik, Schörling (85. Heiligenthal) – Savanovic (33. Selzer), Gebhardt

 

Tore

1:0 David 17. 2:0 Yagiz 20. 3:0 Schmidt 43. 4:0 David 53. 5:0 Huxhorn 64. 6:0 Yagiz 82. 6:1 Oberle 86.

 

Zuschauer

100

 

Schiedsrichter

Gonsior, Egelsbach

 

Gelbe Karten

Aouini / Erac

 

Spielbericht in der „WNOZ“:

http://www.wnoz.de/index.php?&kat=117&artikel=109992971&red=27&ausgabe=

 

Berichte vom 25. Spieltag auf Ballraum:

http://www.ballraum.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6035:gl-25-spieltag-22-im-ober-rodener-derby-fürth-rw-darmstadt-ii-und-bürstadt-feiern-die-ersten-siege-2012-langstadt-macht-drei-plätze-gut&Itemid=538

 

Nach dem Heimspielhattrick geht der Rasensportverein am kommenden Sonntag (25.03.) erstmals seit dem Jahreseinstieg in Bürstadt (2:0) wieder auf eine Punktspielreise. Für die lange Fahrt ins idyllische Gorxheimertal muss der eingefleischte Pungschter Groundhopper schon lange nicht mehr das Navigationsgerät in seinem Vehikel aktivieren, denn Gastspiele an der hessisch-baden-württembergischen Grenze gehören seit 2002 des öfteren zum saisonalen Programmschema. Dabei verblüfft es ein wenig im positiven Sinne, dass während den fünf Gruppenligaauftritten eine germanische Auswahl bei den ansonsten traditionell heimstarken Hausherren noch nie verlor (zwei Siege, drei Remis). Es wäre natürlich ein optimales Ziel, wenn die Bilanz vor dem „Brockendoppelpack“ gegen das Führungsduo TS Ober-Roden/FC Fürth „ausgeglichen“ wird. Von den ersten drei Begegnungen nach der Winterpause ausgehend erscheint das Unterfangen nicht unmöglich. Der SVU ist ganz schwach ins neue Jahr gekrochen (ein Remis, zwei Pleiten), zeigte allerdings vergangene Woche aufsteigende Tendenz und fuhr beim TV Lampertheim, der am Spieltag zuvor dem RSV noch zwei Punkte entführte, den ersten Sieg in 2012 ein (4:2). Ergo geht der Daumen bei den Gorxheimern wieder nach oben und sie sind vor allem zu Hause natürlich niemals zu unterschätzen. Das Schuhwerk müssen die Germanen nicht wechseln, denn auch im schmucken Unter-Flockenbacher Sportpark wird auf Kunstrasen gekickt (Anstoß ist um 15Uhr).

 
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