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Spielberichte - Herren I

Die Gruppenligaelf des RSV Germania 03 hat das Kunstrasenpunktheimspieldebüt (puh, schwieriges Wort) mit dem erhofften Erfolgserlebnis eingetütet. Am Sonntagnachmittag schlugen die Blau-Weißen den Nachbarn Rot-Weiß Darmstadt II in ihrem neuen Schmuckkästchen letztendlich souverän 4:1.

 

Es war schon eine kleine Umorientierung für die Pfungstädter Fankundschaft. Teilweise jahrzehntelang auf dem gleichen Stammplatz gesessen oder gestanden und jetzt hieß es, auf der anderen Seite der SGD Arena sich ein neues Revier zur Anfeuerung zu suchen. Doch peu á peu füllten sich die Ränge und der lang ersehnte erste Gruppenligaanpfiff erfolgte.


Coach Markus Ahlf veränderte seine Startformation gegenüber dem 2:0 in Bürstadt auf zwei Positionen: Dennis Bender und Winterneuzugang Tobias Aouini rückten in das Anfangsgebilde. Exakt  vier Minuten und 49 Sekunden zeigte die Stadionuhr an, als der Premierentorjubel über die Ostendstraße hallte. Ankido David trug sich als erster Gruppenligateppichknipser in die germanischen Geschichtsbücher ein und zirkelte einen Freistoß aus rund zwanzig Metern gefühlvoll in den Winkel. Danach verpassten Robert Schmidt (abgefälschter Schuss haarscharf vorbei), Bilo Yagiz (überlief Torsteher Marcel Lentz, konnte aber den Ball aus spitzem Winkel nicht im Kasten unterbringen) und Dennis Bender (seinen Kopfball entschärfte Lentz) einen Ausbau des Vorsprunges.


Dies rächte sich nach einer halben Stunde, als die „Roten“ langsam mutiger auftraten und prompt einen Elfmeter zugesprochen bekamen. An der Strafraumgrenze tackelte Ali Krasniqi seinen Gegenpart Fabian Schaub. Schiedsrichter Weigang erkundigte sich bei seinem Assistenten und deutete nach dessen Beobachtungsmitteilung auf den Punkt. Markus Hornung zeigte keine Nerven und verlud abgezockt Keeper Michael Halt. Der Ausgleich hatte eine kleine germanische Verunsicherungsphase zur Folge, ehe der berühmt-berüchtigte Zeitpunkt unmittelbar vor dem Pausengong den Knoten wieder löste. Erneut nahmen die Platzhirsche eine Standardsituation als Zubringerdienst der erneuten Vorlage zu Hilfe: David zwirbelte einen Freistoß in den Sechzehner und vom Hinterkopf Bilen Yagiz´ landete die Kugel zum 2:1-Halbzeitstand in den Maschen.


Die Eröffnungsviertelstunde des zweiten Abschnitts verlief relativ ausgeglichen. Bender (51.) hüben und Stiebitz (53.) drüben besaßen zwei gute Möglichkeiten. Dann erarbeitete sich aber wieder der Rasensportverein ein Chancenplus, vergaß allerdings den Deckel draufzusetzen. Die Roten steckten nicht auf. Zwar strahlten sie nicht gerade Torgefahr aus, aber der knappe Rückstand ließ ihnen natürlich noch alle Optionen offen. Jedoch nur bis zur 73. Minute. Ali Krasniqi zauberte das Leder Richtung Bender und der „Heimstättensiedler Schreck“ (schoss beim Hinspiel im Waldsportpark alle drei Treffer zum 3:2-Sieg) vollstreckte eiskalt durch die „Hosenträger“ des gegnerischen Schlussmannes. Damit war der Gästewiderstand gebrochen. Nach dem schönsten Spielzug der Partie über mehrere Stationen bediente Manuel Meixner den unmittelbar zuvor eingewechselten Avni Krasniqi, der keine Mühe hatte, aus kurzer Entfernung sein erstes Gruppenligator für die Germanen zu erzielen und den finalen Score zu dokumentieren. Einem fünften Pfungstädter Treffer stand der Pfosten nach Kopfball von Prince Boateng im Wege.


Dank dem vierten Sieg in Serie ist der Kunstrasenpflichtspieleinstieg  also rundum gelungen. Und als nette Randerscheinung können die Germanen sogar noch einmal – wenn auch ganz zaghaft – plötzlich wieder in der Tabelle nach ganz oben schielen. Weil das eigentlich enteilt geglaubte Führungsduo TS Ober-Roden/FC Fürth unisono zu Hause patzte, beträgt der Rückstand des RSV (weiterhin Ranglistenvierter) auf die beiden Plätze an der Sonne plötzlich „nur“ noch sieben Punkte. Immer noch eine gewaltige Hypothek, aber die winzige Hoffnung, noch einmal im Aufstiegsrennen mitzumischen, lodert wieder ein wenig auf. Aber nur, wenn auch das zweite Gruppenligaduell in der SGD Arena siegreich gestaltet wird...


Die mittlere Etappe der Heimspiel-Trilogie zwischen dem vierten und achtzehnten März folgt am nächsten Sonntag. Zu Gast sind die Remiskünstler des Darmstädter Oberhauses. Der TV Lampertheim kämpft im zweiten Jahr seiner Gruppenligamitgliedschaft um den Klassenerhalt und stellt sicherlich einen unbequemen Gegner dar. In den letzten zehn Begegnungen gingen die Spargelstädter nur einmal als Verlierer vom Platz. Diese Serienfortsetzung wollen die Germanen natürlich mit einem für sie positiven Resultat verhindern. Vorsicht ist geboten: Zwar ist der Rasensportverein in den bisher erst drei Vereinsvergleichen noch ungeschlagen, aber schon zweimal konnten die Turner den blau-weißen Favoriten in Form einer Punkteteilung ärgern – so auch im Hinkampf, als sich der Pfungstädter Gast im Sportpark Ost die Zähne ausbiss und mit einer Nullnummer die Heimsreise antrat. Das Match wird um 15Uhr im Anschluss an das Kreisliga A – Derby (siehe unten) angepfiffen.

 

Aufstellungen

Halt – Manuel Meixner, Aouini, Bode, Huxhorn – Schmidt (74. Schmidt), Ali Krasniqi – Schwinn (77. Avni Krasniqi), Bender (83. Burbach), David - Yagiz

Lentz – Güntner – Lohrer, König, Stiebitz – Aghoulad, Canenbley, Hübner (78. Comes), D´Andrea (67. Acella), Hornung – Schaub (75. Aykir)

 

Tore

1:0 David 5. 1:1 Hornung 31. FE 2:1 Yagiz 44. 3:1 Bender 73. 4:1 Avni Krasniqi 79.

 

Zuschauer

150

 

Schiedsrichter

Weigand (Frankfurt)

Gelbe Karten

Meixner, Schmidt, Bender / Lohrer, König, Hübner, Aghoulad, Schaub, Stiebitz, D´Andrea

 

Berichte vom 23. Spieltag auf Ballraum:

http://www.ballraum.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=5991:gl-23-spieltag-f%C3%BChrungsduo-stolpert-im-duett-ober-beerbach-arbeitet-weiter-an-der-aufholjagd-auch-lorsch-hofft-wieder-messel-nur-22-nach-20&Itemid=538

 

Am kommenden Sonntag darf auch unser 1-B-Team das Wartezimmer auf die Punktspielfortsetzung in der Kreisliga A endlich verlassen. Zum Wiedereinstieg steht gleich ein lokales Schmankerl auf dem Menüplan. Um 13Uhr15 gibt sich der Nachbar vom SV Hahn die Ehre in der SGD Arena. Die Gastgeber von Trainer Aydin Kurt suchen dabei eine Revanche für die 2:4-Hinrundenniederlage. Falls diese in dreifacher Ausfertigung gelingt, wäre es nach dem Paukenschlägen - Terzett vor den Weihnachtsferien der vierte Sieg in Folge. Ein solcher würde auch einen positiven Einfluss auf das Tabellenbild nehmen: Die Germanen (Neunter des Klassements) klettern im Falle eines „Dreiers“ an den Grün-Weißen aus dem Stadtteil (Achter) vorbei und wären plötzlich die fußballerische „Nummer Zwei“ in Pfungstadt hinter der eigenen ersten Mannschaft. Sicherlich am Rande ein netter Ansporn, aber viel wichtiger ist es natürlich, optimal aus den Startlöchern zu krabbeln und den beruhigenden Vorsprung auf die Abstiegszone noch weiter auszubauen.

 
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