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Die Kreisliga A – Mannschaft des RSV Germania 03 hat auch im vierten Saisonspiel nach dem Wiederaufstieg kein Gegentor kassiert. Zwar ging man erstmals nicht als Sieger vom Platz, doch das 0:0 am Donnerstagabend im vorgezogenen Match beim Kreisoberligaabsteiger TSG Wixhausen bereicherte die ausgezeichnete Zwischenbilanz mit dem zehnten von zwölf möglichen Punkten.  

 

Das Fußballgelände im nördlichen Darmstädter Stadtteil war der Germania aus sportlicher Sicht in unangenehmer Erinnerung. Vor über zwei Jahren degradierte Wixhausen nach einem glatten 3:0 in der entscheidenden Relegationsbegegnung den Rasensportverein in die Kreisliga A und vor rund zwölf Monaten zog man sogar bei der zweiten TSG-Mannschaft auf der Kreisliga B – Plattform den Kürzeren (3:5). Ergo war das Ergebnis des Donnerstagsausflugs diesbezüglich als Fortschritt einzustufen.

 

Trainer Erik Appel veränderte seine Startelf zwangsläufig auf zwei Positionen. Für Nicklas Buth (Knieentzündung) sprang Patrick Geppert in die Abwehrbresche und Aria Siddiqi ersetzte Marc Perchner, bei dem sich die schon während der Halbzeit des 5:0-Sieges gegen Weiterstadt gestellte Verletzungsprognose leider bestätigte (Riss des vorderen Kreuzbands). Für die anstehende Operation und die folgende Rekonvaleszenz wünschen wir Marc auf diesem Wege noch einmal alles erdenklich Gute.

 

Auf dem stumpfen und deshalb schwer bespielbaren Geläuf gebührte den Hausherren die erste dicke Führungsmöglichkeit. Nach einem strammen Schuss lenkte Appel in seiner „Zweitfunktion“ als sicherer RSV-Keeper den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte (6.) und verhinderte in seinem fortan Glück bringenden respektive orange blinkendem Torwarttrikot, dass die weiße Weste nicht beschmutzt wurde. Kurz vor der Halbzeit erklärte sich auch  Joaquin Campos Ramm Doman für eine Schonung der Waschmaschine solidarisch und rettete auf der Linie.

 

Nach dem Seitenwechsel egalisierte der Rasensportverein das Chancenverhältnis. Sven Muth (52.) und Michael Azevedo (59. in einer Eins gegen Eins – Situation) gelang es allerdings nicht, die Kugel während einer germanischen Druckphase am zweimal parierenden TSG-Goalie Felix Hamm vorbei zu bugsieren. Ansonsten neutralisierten sich die beiden Opponenten auf Augenhöhe in einer kampfbetonten Partie, in der die spielerischen Akzente auch aufgrund des schwierig zu beackernden Untergrunds meist ins zweite Glied rückten.

 

Das 0:0 wurde folglich als logisches Resultat resümiert und als absolut gerechtfertigter Score in den Vereinsalmanach übertragen. Zudem vertraut Spielertrainer Erik Appel im Verbund mit seinen Schützlingen weiterhin dem legendären Credo vom Knurrer aus Kerkrade alias Huub Stevens: „Die Null muss stehen“. Alle 360 Ligaminuten plus diverser Nachspielzeiten ohne Gegentor sind neben den für einen Neuling genauso beeindruckenden zehn Saisonzählern ein durch und durch überzeugendes Zwischenzeugnis.  

 

Wegen des vorgezogenen Termins ist die erste RSV-Mannschaft am anstehenden Wochenende logischerweise nicht im Einsatz und kann entweder das Abschneiden der Klassenrivalen verfolgen oder die „1-B“ anfeuern, die am Sonntag auf der neuen Kreisliga C – Bühne ihre ungeschlagene Einstiegsserie bei der Spvgg Seeheim-Jugenheim II verteidigen möchte (Anstoß 13Uhr). Das Team von Erik Appel steigt dann am übernächsten Sonntag (01.09.) mit der Heimaufgabe gegen den SV Traisa II wieder ins Punktspielgeschäft ein (Kick-off 15Uhr).    

 

Aufstellungen:

Hamm, Akbas, Preusch (79. Kalbfuß), Gröger, Ferreira, Steinmetz  (71, Baumann), Gümperlein, Lambrabet, Projahn, Frey, Do Vale

Appel, Saric, Geppert, Bianco (65. Prediger), Boudouhi, Kollbacher, Ramm Doman, Ylitalo (71. Platonow), Muth, Siddiqi (46. Baldes), Azevedo

 

Schiedsrichter:

Werner Heist aus Lautertal

 

Gelbe Karten:

Projahn, Kalbfuß / Ylitalo, Saric

 

Bilder vom Spiel