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Die letzte Vorbereitungsperformance des RSV Germania 03 verbuchte der Chronist mit einem 2:4 gegen den SV St. Stephan II im Almanach. Damit weist die ausgeglichene Bilanz der vier Testbegegnungen je zwei Siege und zwei Niederlagen aus und trägt letztendlich lediglich sekundäre Züge, denn auf der Prioritätsleiter grüßen primär die Ergebnisse des Ligaalltags von den oberen Sprossen.     

 

Am kommenden Sonntag (26.02.) tauchen die Germanen wieder ins Kreisklasse A – Becken ein und werden hierfür beim gastgebenden Kreisoberligaabsteiger SKG Roßdorf auf Herz und Nieren geprüft. Die verfrühte Wiedereröffnung des Ligageschäfts (der erste komplette Spieltag steigt erst am übernächsten Wochenende) ist der Dezemberstornierung des ursprünglichen Termins wegen damaliger Unbespielbarkeit des Kickterrains in Roßdorf geschuldet.

 

Auch vor dem zweiten Anreiseversuch gilt das Team von Manu Meixner zunächst einmal als Außenseiter. Schließlich wohnt der Hausherr relativ komfortabel im sogenannten tabellarischen Niemandsland, durfte sich vor der Abstufung im vergangenen Sommer drei Jahre auf der Kreisoberligawiese sonnen und traf die Germania beim 10:2-Hinspielsieg am Grünen Steg ins sportliche Mark, während der RSV aufgrund von zwölf aufeinanderfolgenden Hinrundenpleiten unter dem ungeliebten Strich residiert und das Abstiegsgespenst deshalb - ohne jeglichen Obolus für die Eintrittskarte zu entrichten - regelmäßig auf dem Traditionsground an der Ostendstraße ein und aus geht.

 

Aber das blau-weiße Kellerkind demonstrierte in den finalen Partien vor der Winterpause, dass man den Kampf um den Ligaverbleib mit Verspätung angenommen hat und hofft beim Favoriten auf einen Überraschungscoup, um den Mannschaftskanister mit reichlich Selbstvertrauen zu füllen.